Band 
Zweiter Band.
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297
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llsrscliol, Irestiss on ^stronom^.

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Wir wollen gern glauben, daß dergleichen Stellen dem sonst so acht-baren Verfasser nur entwischt sind: jeder, auch der Beste hat unbe-wachte Augenblicke, und gusnäoguo et Iionus üormitst llomerug —gusnäoquö, aber nicht so oft und so tief, wenn eö anders noch Ho-mer seyn soll, der gemeint ist.

Weniger glücklich scheint uns die Darstellung des zweiten Kep-ler'schen Gesetzes von der Proportionalität der Macken mit den Zei-ten zu seyn. Hätte hier nicht der trefflichen und höchst populärenDarstellung Newton's in seinen Principien Erwähnung geschehensollen? Warum eö von der mucti psliilül sncl Isborious calcululionKepler's ableiten, da jene andere Quelle, aus der jeder schöpfenkann, so nahe und so offen vor unö liegt. Dies hätte zugleich Ge-legenheit gegeben, daS erste Grundgesetz aller Centralbewegung aufeine eben so interessante als instruktive Weise zu erläutern.

Die Parallaxe der Sonne wird §. 298 durch Worte und Zeich-nung erklärt. Allein daS Wort selbst ist schon lange früher gebrauchtworden, und dort hätte also die Erklärung stehen sollen. Auch istder hier gezeigte Weg, die Sonnenparallaxe zu finden, nicht aus-führbar, wie er selbst sagen muß. Wozu also ihn vortragen, daman ihn doch wieder verwerfen muß, und da daS Wahre erst später,bei Gelegenheit der Venusdurchgänge, folgen kann? Ueberhaupt wirdman, waS in dieser Schrift von der Parallaxe, der jährlichen undtäglichen, gesagt wird, aus zwanzig verschiedenen Stellen zusammen-suchen müssen, was, besonders für Anfänger, die Deutlichkeit zu be-fördern, nicht sehr geeignet erscheint.

Waö S. 193 u. s. über die Bewegung der Erde um die Sonneund über die Jahreszeiten gesagt wird, möchte wohl noch manchererklärenden Zwischennote bedürfen, um den Lesern verständlich zu wer-den, die der Verfasser voraussetzt. Der ganze Vortrag eilt oder prä-cipitirt auf eine Weise, die nur dem mit der Sache bereits Bekann-ten erlauben wird, ihm gleichen Schrittes zu folgen.

Besonders treffend wird man die allgemeine Darstellung derStörungen finden, die der Verfasser §. 344 mit Recht von den größe-ren Perturbationen des Mondes, und zwar zuerst von denen derKnotenlänge beginnt, die so auffallend sind, von denen die Nu-tation abhängt, und die er durch eine. Zeichnung S. 216 sehr guterläutert. Diese Darstellung gibt zugleich ein sprechendes Zeugniß,daß durch eine angemessene sinnliche Darstellung selbst verwickelte Ge-genstände sehr einfach gemacht werden können. ES mag bei dieser