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Zweiter Band.
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Ilsrscliel, Irsstise on Astronom;'.

schel zuerst gezeigt, so wie er auch der erste seinen Geist bis zu derHöhe erhoben hat, von welcher diese Milchstraße nur als ein kleinerTheil, gleichsam als eines der unzähligen Individuen erscheint, ausdenen die Sternenwelt besteht, indem die meisten jener rätselhaftenGegenstände, die wir durch die Benennung der Nebelflecke bezeichnen,wahrscheinlich nichts als ähnliche, aber sehr entfernte Milchstraßensind, deren jede Millionen und aber Millionen von Sonnen enthält,um deren jede wieder zahllose Planeten und Kometen sich bewegen.

Wir kennen nicht einmal von einem einzigen Fixstern seine Ent-fernung von unS. WaS wir noch vom Himmel wissen, bezieht sichauf den vergleichungSweise sehr kleinen Raum, den unsere Planeteneinnehmen. Kaum haben wir uns, einige Schritte über Uranus, denäußersten Planeten, mit Hülfe der Kometen herausgewagt. WaS jen-seits dieses unseres Planetensystems liegt, so unermeßlich eS auch seynmag, ist völlig unbekanntes Land. Von Uranus bis zu dem nächstenFixsterne ist eine so große, ja ungeheuere Kluft, daß wir sie, auchmit unsern besten Instrumenten, zu überspringen nicht einmal hoffendürfen. Wir haben keinen größeren Maßstab von der Natur erhal-ten, als den Durchmesser unserer Erde. Allein dieses Maß ist vielzu klein, um damit auch nur die Entfernung der Sonne mit einigerSicherheit messen zu können, und wir würden über diese Distanz wahr-scheinlich noch immer in völliger Ungewißheit seyn, wenn uns nichteine sehr glückliche Idee H alley's ein anderes Mittel, die Venusdurch-gänge, zu demselben Zwecke gezeigt hätte. Noch weniger würden wirvon der Entfernung der oberen Planeten wissen, wenn nicht auchhier wieder ein Oeus ex macluns, das dritte Gesetz Kepler'ö, unsaus der Noth geholfen hätte. Nachdem wir aber durch den erwähn-ten sinnreichen Einfall Halley's die Entfernung der Sonne von unsund dadurch die wahre Größe der Bahn kennen gelernt haben, welchedie Erde um die Sonne beschreibt, so war eS natürlich, diesen neuen,viel größeren Maßstab von zwanzig Millionen Meilen sogleich an dieEntfernung der Fixsterne anzulegen. Aber er wurde zu klein gefun-den. Vierzig Millionen deutscher Meilen sind wir am Ende jedesAugenblicks von demjenigen Punkte entfernt, den wir vor einem hal-ben Jahre in dem Weltenraume eingenommen haben. Aber wennwir die Fixsterne von den beiden Endpunkten dieser so großen Basisbetrachten, so ist es eben so viel, als ob wir unsern Standpunkt garnicht geändert hätten, oder als hätten wir meilenweit entfernte Bergedurch die eine oder durch die ihr nächste Scheibe unsers Fensters be-