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Zweiter Band.
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Hsrsckel, an biZIit.

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knng der Hitze und deö mechanischen Drucks auf die Erzeugung desLichtes; von dem Gebrauche des Lichtcö zur Bestimmung der chemi-schen und mineralischen Eigenschaften der Körper; von den Farbender Körper unv endlich von dem Unterschiede der wärmenden, leuch-tenden und chemischen Srrahlen des SonnenspectrumS.

Man sieht aus diesem Inhalte den inneren Reichthum des Werkes,dessen Erscheinung uns um so schätzensweriher seyn muß, da diemeisten dieser Gegenstände mit einer Sachkenntnis, mit einer Voll-ständigkeit und mit einer Deutlichkeit vorgetragen sind, die selbst beidem strengsten Leser wohl nur wenig Wesentliches mehr zu wünschenübrig lassen wird.

Wir wollen nun die vorzüglichsten und die für einen größerenKreis von Freunden der Optik interessantesten'der angeführten Gegen-stände näher betrachten.

Eö ist zuerst bekannt, daß das Licht nur in gerader Linie fort-geht, und daß eö von den selbstleuchtcnden sowohl, als von den bloßbeleuchteten Körpern nach allen Richtungen aueströmt. Aus demletzten Grunde sehen wir die Sonne oder eine brennende Kerze inseder Lage des AugeS, so lange nur kein dunkler Körper zwischen unsi und der Sonne steht. Darin besteht zugleich der eigentliche Unter-schied zwischen den leuchtenden Körpern und den optischen Bil-dern, z. B. in unseren Spiegeln, von welchen letzten das Licht nurin gewissen Richtungen ausgeht. In einem Spiegel sehen wir daSBild eines äußeren Gegenstandes nur in einer bestimmten Lage deöAugeS. Wenn der Spiegel von der Sonne beschienen wird, so blendeter uns nur, wenn er eine gewisse Stellung gegen unsere Augen hat,und in allen andern Stellungen erscheint er uns völlig dunkel, wenner in der That ein vollkommen glatter Spiegel ist, und nicht vonandern seitwärts stehenden Gegenständen Licht erhält. Man hat öfterdie Meinung geäußert, daß der Mond und die Planeten sehr glattespiegelförmige Kugeln seyn müssen, weil sie so hell leuchten. Alleinsie leuchten im Gegentheile nur deßhalb so stark in allen Punktenihrer Oberfläche, weil diese Oberfläche rauh und uneben ist. Wäresie ganz glatt, so würden wir die Planeten nur als hellleuchtendePunkte, nicht mehr als lichte Scheiben sehen, und auch nur in einerI bestimmten Richtung des AugeS, während sie für sede andere Richtunguns ganz unsichtbar seyn würden.

Wenn man durch eine kleine Oessnung in den Fensterladen einesverschlossenen Zimmers die Sonnenstrahlen einfallen läßt, und diese