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Zweiter Band.
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^cgilemis <le 8t. petersbourz.

will, mag die Einleitung zu dem ersten Bande der Memoiren derk. Pariser Akademie für daS Jahr 1699, oder wenn er Darstellungenaus unserer Zeis vorzieht, die zwei akademischen Reden zur Handnehmen, deren die eine Jacobi im Jahre 1807 in der k. Akademiezu München und die andere Cuvier im Jahre 1816 in der k. Aka-demie zu Paris gehalten hat.

Die wissenschaftlichen Vereine haben denselben Ursprung, wiealle geselligen Vereine der Menschen überhaupt: diese entstanden ausdem Gefühle des physischen, und jene aus dem Dränge des intellek-tuellen Bedürfnisses zur Vereinigung mehrerer Individuen zu einemgemeinsamen Zwecke. Allein und sich selbst überlasten fühlt sich derMensch in der Ausübung seiner körperlichen und geistigen Kräfte be-schränkt, aber vereint, in Gesellschaft mit mehreren, besiegt er glück-lich alle die Hindernisse, die sonst unübcrsteiglich gewesen wären.

Daher, wo immer die geist-ge Kraft eines Volkes erwacht, zeigtsich auch der Wunsch zur gemeinsamen Aufsuchung der Wahrheit,zum gegenseitigen Austausche der Ideen in Beziehung auf Kunst,Wissenschaft und Industrie. Ohne diesen Wunsch, der mit den erstenKeimen der Bildung in sedtm Menschen erwacht, würden wir allenoch Barbaren seyn, würden wir, wie unsere Urväter, in den Wäl-dern leben, und von Kunst und Wissenschaft und allen Wohlthaten,die sie über daS Menschengeschlecht in so reichem Maße auögießen,würde überall unter unS keine Rede und keine Spur gefunden werden.

Diese Vereinigungen gleichgestimmter Männer, die eine gemein-same Liebe zum Nachdenken und zur Erkenntniß verband, zogen balddie Aufmerksamkeit der Fürsten und der Regierungen auf sich, die,selbst über ihre wahren Vortheile aufgeklärt, schnell den Nutzen über-sahen, den sie daraus für sich selbst, für ihr und ihres Landes Glückund Ruhm ziehen können, und die daher auS diesen Privatvereinender Gebildetsten ihrer Nation öffentliche Institute machten, siein ihren besondern Schutz nabmcn, und ihnen die Mittel darboten,große wissenschaftliche Unternehmungen auszuführen, deren Erfolg dasReich der menschlichen Erkenntniß mit neuen Entdeckungen bereicherte,und daS Volk, von dem sie gemacht wurden, so wie die Regierung,welche sie veranlaßt hatte, mit Ruhm und mit unsterblichen Glanzin der Geschichte bedeckte.

Hier nur zwei Beispiele für viele. — Wem sind die zahlrei-chen Entdeckungen aller Art, die aus dem Schooße der k. Akademie