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daö Zuckerrohr ersetzen, und daß wir auch innerhalb den Wende-kreisen, so lange es Pflanzenstärke gibt, auch Zucker fabriciren wer-den? — Und das große Lastthier der Industrie, das Schiff — werhat eS groß gezogen in Europa, da es doch so klein geblieben ist inallen Ländern ohne Wissenschaft? Wer baute seine Rippen? Wer zeigtihm seinen Weg aus der ungemessenen Fläche des Oceans?
Doch es bedarf aller dieser Einzelnheiten nicht, um uns von derWahrheit einer ohnehin schon jedem Leser sonnenklaren Sache zu über-führen. Wenn wir unsern Blick über die ganze große Erde werfen— wo finden wir die reichsten Länder? — Immer nur dort, wo dieBewohner derselben in Cultur und Intelligenz den andern auch ammeisten vorgeschritten sind. Der alte Satz, nur die Länder reich zunennen, die am meisten Gold in ihrem Boden tragen, ist längst ver-altet, und, man sehe nur aus Spanien mit seinen Goldminen inAmerika, bereits zum bittern Spott geworden. Diejenigen Länderwerden vielmehr jetzt die reichsten genannt, welche die aufgeklärtestenund die industriellsten Menschen haben. Darum ist, in eben diesenLändern, zweckmäßiger Unterricht als die sicherste Finanzspe-kulation bekannt. Denn, wie eS in einem officiellen Schreiben derUniversität zu Basel an ihre Regierung heißt, denn die Geisteskraft,durch Wissenschaft geweckt und geleitet, beherrscht die Welt, und einemStaate, der die geistigen Güter mit wahrer Liebe sucht, fallen vonselbst auch die irdischen zu, während der, welcher die letztern alleinbesitzen oder jene mißachten will, in Unbedeutenheit versinkt. Ein-zelne Menschen mögen vielleicht eine Ausnahme machen, aber in dieLänge gilt auch von ihnen, was im Allgemeinen immer von demVolke gilt: daß es mehr mit dem geistigen als mit dem physischenGewichte wiegt.
Aber weil nun schon einmal von dem Nutzen die Rede seynsoll, den die freie Ausbildung des Geistes, den die Wissenschaftenüberhaupt, vorzüglich aber die Naturwissenschaften, die allein in denAkademien gehörig gepflegt werden können, dem Staate bringen müssen,wenn sie anders noch sich seines Schutzes zu erfreuen haben sollen;wenn nun schon von den pecuniären Vortheilen dieser Dinge gesprochenwerden soll, so wollen wir, des Gegensatzes wegen, zwei Nationennäher betrachten, die nicht bloß in ihrer geographischen Lage, sondernauch in ihrer geistig freien Ausbildung einander beinahe diametralgegenüberstehen.
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