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Quetelet, über den Menschen.
Pulöschläge, Athemzüge,Alter: in einer Minute:
0 Jahren
130
44
5 „
88
26
10—15 „
78
—
15 — 25 „
70
19
25—50 „
70
17
DaS gewöhnlichste Verhältniß zwischen beiden soll daö von 4 zu 1 '
seyn. — Auch die Geschwindigkeit im Gehen möchte er gernauf bestimmte Zahlen zurückführen. Ein Fußgänger kann, wenn erlängere Zeit fortgehen soll, 100 Metreö in einer Minute zurücklegen;die gewöhnliche Länge deS Reiseschritteö ist Metreü, also machtjener Fußgänger in einer Minute 125 Schritte, und auf diese Weisekann er durch mehrere Wochen täglich s'/? Stunde gehen, wo denn ^
sein täglicher Weg 51 Kilometreö (51000 Metreö) betragen wird. ^
Nun beträgt daö mittlere Gewicht eineö Mannes und seiner gewöhn- ^
lichen Kleidung 70 Kilogramme, also trägt der Reisende täglich 70Kilogramme 51 Kilometreö weit, oder waö dasselbe ist, er kann täg-lich 3570 Kilogramme auf einem Kilometre Entfernung tragen.
Mit dem dritten Buche gelangen wir nun zu den interessan-ten Betrachtungen deS Verfassers über die geistigen Fähigkeiten j
des Menschen, die bisher nach Maß und Zahl zu bestimmen kaum i
versucht, ja oft nicht einmal für möglich gehalten worden ist. In '
vielen Fällen aber liegt diese Möglichkeit offenbar zu Tage, und eS !
wird sich nur um viele und gute Beobachtungen handeln, um auch I
hier zu bestimmten, d. h. zu durch eigentliche Rechnung gegebenenResultaten zu gelangen. Diese Fälle treten nämlich dann ein, wenndie Wirkungen, welche jene geistigen Kräfte und Fähigkeiten erzeugen,mit diesen Kräften selbst in einem bestimmten Verhältnisse stehen. j
So wird man z. B. die Thätigkeit eines Arbeiters zwei- ober ,
dreimal größer schätzen, als die eines anderen, wenn jener in dersel-ben Zeit und unter denselben Umständen zwei- oder dreimal mehrleistet, als dieser, vorausgesetzt, daß hier von materiellen Arbeiten !
die Rede ist. Aber wie soll man für rein geistige, z. B. für lite- !
rarische Arbeiten verfahren? Die Anzahl der Schriften z. B. könnte höch- !
stenS nur so weit als Maßstab der Fruchtbarkeit eines Schriftstellers die- !
nen, alö die Fruchtbarkeit einer Frau nach der Zahl der von ihr gebornen ^
Kinder bestimmt werden kann, wenn man nämlich auf die Gesundheit ^
und den inneren Werth dieser Kinder keine weitere Rücksicht nimmt. !