Geschichte der Philosophie. Von Dr. H. Ritter. Dritterund vierter Theil. Hamburg, bei F. Perthes. 1834.
(Jahrb. d. Lit. 1838 bXXXI.)
88,'r lassen hier den beiden ersten angeführten Theilen dieserSchrift die Anzeige der beiden andern folgen, mit welchen dasWerk, sofern es sich auf die ältere Philosophie bezieht, geschlossenerscheint.
ES ist schon an dem angeführten Orte erinnert worden, daß derVerfasser die gesammte ältere Philosophie, wie sie von Griechen undRömern betrieben wurde, in drei Perioden theilt. Die erstereicht von Thales bis Plato, und diese umfaßt die beiden ersten,schon früher besprochenen Bände. Die zweite geht von Aristotelesbis zu den letzten griechischen Stoikern, Arcesilaus, KarneadeS,Philon u. f., und diese Periode füllt den dritten Band. Diedritte Periode endlich beginnt mit Cicero, und endet mit demAuSgange und Verfalle der Neu-Platonischen Philosophie, und ihr istder vierte und letzte Band dieses Werkes gewidmet. Uebrigens wurdedie erste Periode in acht Bücher abgetheilt, deren die zweite Periodedrei und die dritte zwei hat.
Von der zweiten Periode ist das erste Buch ganz dem Aristo-teles gewidmet, nur das letzte Kapitel desselben enthält einige kurzeNachrichten über die älteren Peripatetiker EudemoS, Theophrast,Straton u. f. Das zweite Buch behandelt die skeptische Philosophie,und unter ihnen besonders Pyrrhon und Epikur. Das dritte Buchendlich beschäftigt sich mit den Philosophen der Stoa, Zeno, Ari-ston, Chrysipp, Arcesilaus, KarneadeS u. f.
Von der dritten Periode endlich, oder von dem vierten Bandedieser Schrift, behandelt das erste Buch das erste Auftreten der Phi-losophie bei den Römern: ihr Fortschreiten unter Cicero, SextiuS,