Band 
Dritter Band.
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Trevlranus, organisches Leben.

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lebendiger Brüt der Begattung nicht bedürfen, und Kyber hat überdiese Thiere sehr interessante Versuche angestellt. Dasselbe gilt von derOaptmis lonAispins. Als Endresultat dieser Untersuchung geht hervor,daß bei vielen lebenden Wesen, die sich durch Begattung fortpflanzen,reife Eier und vollständige Junge auch ohne alle Befruchtung erzeugtwerden können, und daß es bis setzt unentschieden bleibt, ob die Eier,die ohne Paarung entstehen, denselben Grad der Lebensintensität, wiedie befruchteten, besitzen.

Da eS Thiere mit getrennten, andere mit beiden Geschlechternzugleich, und endlich auch ganz geschlechtslose gibt, so entsteht dieFrage, ob der Embryo anfangs immer geschlechtslos ist, und dieEntwicklung der männlichen oder weiblichen Natur von andern Einflüssenabhängt, oder ob die Bestimmung dazu schon vor der Befruchtungenthalten ist? Bei den Pflanzen scheinen, nach Mauz Versuchen,diese Einflüsse bloß vom Boden, von der Temperatur und Feuchtig-keit der Lust und von der Stärke und Dauer des Sonnenlichtes ab-zuhängen. Andere Naturforscher wollen aus ihren Beobachtungen anPflanzen und Thieren ganz entgegengesetzte Folgerungen ableiten.Der Verfasser ist der Ansicht, daß die Einwirkung deö Männchensauf das Weibchen bei der Paarung keinen Einfluß auf daS Geschlechtdes Gezeugten habe, und er bringt S. 129 seine Gründe dafürGewiß ist, daß bei allen Thieren, bei denen GcschlechtSverschiedenheitStatt findet, diese Verschiedenheit schon zu der Zeit ausgeprägt er-scheint, wo dasselbe aufhört, eigentlicher FötuS zu seyn. Man findetdiesen Unterschied z. B. bei den Raupen schon auf der ersten Stufeihrer Metamorphosen. SchirachS sogenannte Entdeckungen an derBienenkönigin und den Arbeitsbienen werden widerlegt.

Vieles sehr Schätzbare findet man S. 133 über die Bastard-erzeugniß, und die Gränzen, welche sie nicht überschreiten. Regelist es, daß die Befruchtung nur erfolgt, wenn die sich vereinigendenIndividuen zu einer und derselben Art gehören. Indessen will mandoch auch schon Bastarde von einem Hahn und einer Ende, von einerKatze und einem Opossum, von einem Fuchs und einem Waschbärgefunden haben.

Interessanter noch sind die eigentlichen Mißgeburten, die schonbei ihrer Entstehung von der gesetzmäßigen Norm ihrer Art abweichen.Sie sind im Zustande der Cultur häufiger, als in der Wildheit.Sie sind immer Produkte einer krankhaften Erzeugung, und bleiben