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Lreviranus, organisches Leben.
inneren Verbrennungen erklären, die man öfters schon, bei dem Men- jschen besonders, beobachtet hat. Dieses traurige LooS trifft gewöhn- jsich starke Branntweintrinker. Ob aber eine so starke Entbindung vonPhosphorwasserstoff im thierischen Körper möglich ist, um sein Jnne- §res ganz in Asche zu verwandeln, läßt sich doch noch sehr bezweifeln. !In den seltenen Fällen, wo ein gänzliches Verbrennen beobachtetwurde, kann wohl zugleich eine durch den Mißbrauch des Branntweinsvermehrte Entzündbarkeit der fettigen Bestandtheile des menschlichenKörpers mit im Spiele gewesen seyn.
Eigentliche electrische Erscheinungen kommen im Pflanzenreichegar nicht, und im Thierreiche nur bei einigen Fischen vor, wenigebesondere Falle ausgenommen, die hier angeführt werden. Von denhieher gehörenden Fischen sind bis setzt nur die electrlschen Rochen, !
der Zitteraal und der Zitterwels näher untersucht. Die elektrischen >
Schläge dieser Thiere hängen offenbar von ihrer Willkür ab. Wenn ^
man die Nerven durchschneidet, welche ihr elektrisches Organ mit dem ^
Gehirn und Rückenmark verbindet, so erfolgen keine Schläge mehr. ^
Im Wasser sind diese Schläge viel heftiger, da sie hier, nicht bloß !
bei der Berührung des Körpers, sondern auch schon bei der desWassers erfolgen. Auf das Electrometer und die Magnetnadel zeigtenoch kein elektrischer Fisch eine Wirkung, und eS ist sehr zweifelhaft,ob in diesen Thieren entgegengesetzte electrische Pole sich befinden.Mehr Verwandtschaft scheint diese Erscheinung mit denen der Voltai-schen Säule zu haben, und Volta selbst hat schon angefangen, diesesnäher zu untersuchen. Selbst der innere Bau der electrische» Organedieser Thiere scheint diesen Weg als den wahren zu bezeichnen.
Das Vorhergehende enthält nur einen sehr kleinen Theil desgroßen Reichthumes, der in diesem vortrefflichen Werke vor uns aus-gebreitet liegt, das sich so vorrheilhaft durch die Fülle von Kenntnissendurch Beobachtungen und Ideen auszeichnet, daß wir eS nur den ge-diegensten Arbeiten dieser Art an die Seite stellen könne». Vieles !wird allerdings nur kurz angegeben, oft nur angedeutet, und der Lesermuß, wenn er das Werk vollkommen übersehen will, bereits mit gar ^manchen naturhistorischen Kenntnissen ausgerüstet seyn. Für solche ist ;eS aber auch nur verfaßt, da eS bestimmt ist, die Wissenschaft selbst ^zu fördern, ihre Grenzen zu erweitern und die Fackel der Aufklärung >in gar manche Stellen ihres Gebietes zu tragen, die bisher noch in ^dichter Finsterniß begraben lagen. Ein Werk dieser Art, das Resul- >tat der Arbeit eines ganzen Menschenalters, kann nicht bloß zur Un-