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unrichtig ausgedrückt, und was in drei Zeilen von Kepler und New-ton gesagt wird, ist diesen Männern nicht angemessen und dem Laienunverständlich. Manches andere, wie die Fortsetzung der ParallelkreisedeS Himmels aus die Oberfläche der Erde, und selbst die Erklärungder geographischen Lange und Breite, ist sür den Anfänger zu unbe-stimmt und undeutlich ausgedrückt. WaS soll er z. B. zur folgendenErklärung deS Wortes „Ost" denken: I.e cötö quo lez pirmetes, psrI'ellül äo leur mouremonl ctiurns presvnlvnt In Premier au soleil, quites eclaire, est I'Onenl. Diese Stelle ist, wie so manche andere, ausirgend einem astronomischen Compendium abgeschrieben, dessen Verfasser,in seinem Anfalle von Gelehrsamkeit, eine allgemeine, für alle Pla-neten geltende Definition deS Wortes geben wellte, und die nicht ein-mal richtig ist, da der eigentliche Osten, bei der Eide sowohl, alsauch bei jedem anderen Planeten, nur ein Punkt, nicht aber eine ganzeSeite, cölö, desselben ist. Der Begriff, den auch der gemeinste Man»mit dem ihm wohlbekannten Worte „Auf- und Untergang" verbindet,reicht in der Geographie auS, und dieses Wort hätte daher bessergar nicht, als auf jene hochgelehrte Weise erklärt werden sollen. Diealten Benennungen der 32 Winde ist ein Ueberrest der Barbarei dervorigen Jahrhunderte, und sollte daher nicht einmal in nautischen, nochviel weniger aber in geographischen Büchern aufgeführt, sondern durchdie viel bequemern Gradezahlen ersetzt werden. Der Horizont deSBeobachters theilt wohl immer die Oberfläche der Erde in zwei Theile,aber diese beiden Theile sind nicht immer die beleuchtete und die dunkleHälfte der Erde, da dies nur im Augenblicke des Mittags und auch dannnur für denjenigen Beobachter Statt hat, der die Sonne in seinem Ze-nithe sieht. Wenn die Erde in den Polen abgeplattet ist, so folgt darausnoch nicht, daß sie auch renllös ü Ukguslour sey, da durch diesen Zusatzein Nebenbegriff entsteht, der die wahre Gestalt der Erde unrichtigdarstellt. Diese Abplattung nimmt der Verfasser blos auS französi-schen Schriftstellern, da doch andere auch bedeutend zur Kenntniß der-selben beigetragen haben, und da die sorgfältigste DiScussion allervorhergehenden Gradmessungen, die hier besonders Berücksichtigung ver-dienen, von einem Deutschen (Eduard Schmidt in Göttingen)gegeben worden ist, nach welcher die halbe große Are der Erde3271852 und die halbe kleine 3260845 Pariser Toisen, also die
Abplattung gefunden wurde. Der Verfasser gibt unü fast alle
ersten Meridiane, die von Ptolomäuü Ludwig XIII., Mercator