Lslbi, llilanoia pa.Iitios.
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man die Zahl der jährlich in dieser Stadt Gestorbenen mit einer an-dern bestimmten Zahl (man sagt 24, 32 und 40 für große, fürkleine Städte und für das Land) multiplicirt. Unser Vers. nenntdiese Methode noch il mein, lsüaes cl, tutti i melodi indiretdi. Aberer bringt p. 131 selbst eine Tafel, die ein AuSzug einer größerenArbeit über die Zunahme der Bevölkerung im Allgemeinen ist, undauS der deutlich genug hervorgeht, daß jener Factor nichts wenigerals constant ist. Der erste z. B. für die Geburten ist für Wien 20,Prag 23) Berlin 21, BreSlau 27, Paris 28, Leipzig 27, Lübeck 31,London 41, Rom 31, Neapel 24; und der zweite, für die Sterbe-fälle, ist für Wien 22, Prag 24, Berlin 25, Breölau 23, Paris 32,Leipzig 30, Lübeck 38, London 52, Rom 24 und Neapel 29. Welchevon den letzten Zahlen, die zwischen 22 und 52 auf und ab schwan-ken, soll man nun als die wahre, oder als die der Wahrheit nächsteansehen? Büsching brauchte diese Methode schon für das Jahr1720 oder 1730, und er fand damit die Volkszahl Wienö nahe einehalbe Million, was gewiß sehr weit von der Wahrheit entfernt ist,da Wien zu jener Zeit nicht über 120,000 Einwohner haben konnte.Eben so ging es mit Paris, Neapel und andern großen Städten,deren Bewohnerzahl man auf diese Weise höchst unrichtig gefunden hat.
Auf eine ähnliche Weise geht der Vers. mit eben so viel Umsichtals Scharfsinn alle die andern Mittel durch, die man, wenigstens zueiner beiläufigen Schätzung der Einwohnerzahl einer Stadt anzuwen-den pflegt, wenn directe Zählungen fehlen. Er gibt von jedem dieVor- und Nachtheile und die Art, wie sie noch am besten und sicher-sten zu benutzen sind. Hieher gehören die Anzahl der Feuerheerdeoder der Familien, die Personalsteuern, die Quantität verschiedenerEßwaaren, die in einer Stadt jährlich verzehrt werden; die Anzahlder Soldaten, die, wie man sagt, zu der Gesammtzahl der Einwohnerebenfalls in einem bestimmten Verhältnisse stehen sollen «. s. w. Dem-ungeachtet bleibt unserem Vers. nichts übrig, als S. 136 u. f. eineTafel der Kewohnerzahl dieser Städte der zweiten Klasse zu geben,und dabei die Angabe eines jeden Schriftstellers anzuführen, so weitdiese auch unter einander verschieden seyn mögen. Daß diese Diffe-renzen zuweilen ins Abenteuerliche gehen, ist nicht des Verf. Schuld.Man muß eS ihm danken, daß er mit so vielem Fleiße alle dieseDaten zusammengebracht, und hier, mit der Augabe ihrer Quellen,so zusammengestellt hat, daß man sie gleichsam mit einem Blöcke über-sehen kann. Den relativen Werth einer jeden oder auch nur im All-