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Dritter Band.
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HuAsuii ete. ex ercitationss.

Viele, die es nicht leiden wollen, daß ich mich auch in solche Sachenmische, in welchen Sie regieren. Wahrhaftig, mein Herr, ich möchtemich viel lieber Ihrem Geschmacke und Ihrem Rathe fügen, wennich nur freie Wahl hätte. Ich schätze die ewigen Wahrheiten, dieden menschlichen Geist aufklären, viel hoher, als diese sogenanntenThatsachen und temporellen Wahrheiten. Aber demungeachtet mußman gestehen, daß man auch in der Rechtslehre, in der Moral undin der Politik ebenfalls Entdeckungen machen und exacte Schlüsse auf-stellen kann. Diese fehlen nur deßwegen so oft in der Praxis, weilman jene Wissenschaften immer nur oberflächlich behandelt hat. Ichmöchte wohl eines Tages Ihr Urtheil über die Vorrede meines Loäsxäiplaillgticus sehen.

In dem letzten Dritttheile des ersten Bandes dieser Sammlungfindet man auch die Correspondenz von Hupgens mit dem Marquisde l'HoSpital, und da ist es dem Leser oft auffallend, wie Hupgens,der in seinen Briefen an Leibnitz demselben so viele Schönheiten übersein (LeibnitzenS) Talent und Erfindungskraft sagt, und besonders dieVorzüge seiner Differentialrechnung so ruhmredig heraushebt, wie der-selbe Hupgens gegen l'HoSpital zu derselben Zeit von allen diesenDingen in einem ganz andern Tone spricht. Wir werden weiter un-ten sehen, wie viele Mühe sich HuygenS gab, diese neue Rechnungsartkennen zu lernen, und wie freundlich Leibnitz alles darüber mittheilte,was jener wünschte. Im September 1693 (S. 162) schrieb Hupgensan Leibnitz, daß er die Schönheit der neuen Fortschritte der Geometrieimmer mehr bewundere, an welchen Leibnitz so vielen Theil hat, vor-züglich psr 80 N ealeul msrvsülsux. Am 27. August 1692 aber schreibtHupgens an l'HoSpital, daß er zu seinen Entdeckungen über die Lo-gistik die mstboäs äs cslculsr äs Nr. I.sibnitn nicht nöthig hatte, äontje n'sn trouvs pss I'utilits si Zrsnäs, yu'il sembls lsire secroirs ännssä lettre. II sst trss bsbils Asomstrs ä'aillsurs st s'sst appliqus ^entrs sutrss svso sueoes s ce qui regsräs Iss ti>nZents8 et qusära-ture8 äk8 Ii»ne8 eourbö8. In diesen Dingen, setzt HupgevS hinzu,hätte Leibnitz so viel gethan, daß er seine Erwartungen übertreffenhabe. Allein damals hätte er über alle diese Dinge eben nicht vielnoch nachgedacht, so daß also auch seine Erwartung leicht übertreffe» ^werden konnte. Hier und später (S. 238) wieder will er mit diesen 'geometrischen Speculationen nicht viel zu thun haben, und sich mehr ^der Physik zuwenden. Und da Leibnitz, Fatio und Newton schon so >weit voraus sind, so habe er es vorgezogen, von ihren Arbeiten Nutze»