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Dritter Band.
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Huxenli etc. exsrcitalionss.

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Auch diese Aufforderung läßt Huygens nicht »»erwiedert. Erschreibt unterm 5. Februar 1692 (S. 120): Jene Kunst der Divi-nation aus den physikalischen Experimenten ist von Verulam, wie mirscheint, nicht vcrnachläßigt worden, wie man aus dem Beispiele sieht,wo er die Ursache der Wärme in den Körpern sucht, was ihm auchgut genug gelungen ist, ausgenommen daß er nicht auf die schnelleBewegung der sehr seinen Materie dachte, durch welche die Erschüt-terungen der kleinsten Theile der Körper hervorgebracht werden. —Sie werden nun wohl schon von Boyle'S Tod gehört haben. Es istwirklich sonderbar, daß er über so vielen Experimenten, von denensein Buch ganz voll ist, nichts erbaut hat. Aber das Ding ist schwer,und ich halte ihn nur einer solchen Application fähig, die erfordertwird, um allgemeine Grundsätze mit Wahrscheinlichkeit aufzustellen. —Ich bin ganz Ihrer Ansicht und möchte auch selbst die Conjecturender geistreichen Leute mitgetheilt und aufbewahrt wissen. Aber dieseLeute richten oft großen Schaden an, wenn sie, wie DeScartes, ihreConjecturen für unbestrittene Wahrheiten geben. Ihre Nachfolgernehmen sie ohne weiteres für solche Wahrheiten an, und geben sichdann weiter keine Mühe, etwas Besseres statt jenen zu suchen.

Wir haben oben gesehen, daß HuygenS sich der Geometrie nurso fern annehmen will, als sie der Physik (den Erscheinungen in dergegebenen Natur) dienen kann, und daß Leibnitz darüber anders denkt.Noch viel mehr verschieden waren die Meinungen dieser beiden Män-ner über Geschichte und Politik. Leibnitz hatte dem HuygcnS seinProject über den Loüsx suris gentium, den er bearbeiten wolle, mit-getheilt. Nun der wird ohne Zweifel, antwortet Huygens (S. 163)ein recht großes und vielen Leuten auch recht nützliches Buch werden,und eS thut mir nur leid, daß ich Ihnen, wie Sie wünschen, keineMaterialien dazu schicken kann. Aber ich habe per gussts csnronipoliliobe, wie sie P. Paolo nannte, von jeher weder viel Neigung»och Achtung gehabt, und so bin ich denn immer weit von allemgeblieben, was mit diesen Dingen zusammenhängt, und ich kann esselbst nur mit Schmerz dulden, daß ein Geist, wie der Ihrige, seineZeit damit zubringe. — Darauf antwortet Leibnitz (S. 168): AlsoSie wollen eö nicht dulden, daß ich öfter an die Geschichte, an dieRechtsgelehrsamkeit und an die Politik denke, und hier gibt es wieder

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