Band 
Dritter Band.
JPEG-Download
 

Lpistolkt« Oktviäis kulmlcsiiii »ä Vkl». W^tteiibuotiium,66it»s » 6. I>. U»dn6. ^666<1unt D. ^4 ^ttkii-brtvlüi epistolae, c>ukl8 euiavit k'. 0. Lrakt, H-tonae Iinp. l-ibir,rikt6 Kermmek-sodiÄnus. 1834.

(Jahrbücher der Literatur 183S. I.XXII.)

Ä)!ahne hatte schon früher die Correspondenz Ruhnken'S undWalckenaerö herausgegeben, und glaubte nun, dieser Sammlungauch die Briefe Ruhnken'S an Wyttenbach nachträglich beifügenzu müssen. Dieser sind 71, da er einige kleinere, inhaltsarmere odernicht weiter interessante zurücklegte. Dies geschah im Jahr 1832 zuLeiden. — Zwei Jahre später entschloß sich F. C. Kraft, Direktordes Johanneums zu Hamburg, zu der gegenwärtigen zweiten Heraus-gabe /euer Briefe, denen er zugleich die des Wyttenbach an Lyn-iden, Eldik, Bosch, Kasieele, Lennep u. a. beifügte. Die BriefeRuhnken'S füllen 78 und die des Wyttenbach 64 Seiten; dieübrigen 88 Seiten sind den Noten zu den vorhergehenden Briefengewidmet.

Daß Mittheilungen wissenschaftlicher Briefe ausgezeichneter Män-ner schon an sich im hohen Grade interessant sind, bedarf hier keinesBeweises. Wir lernen sie selbst, wie sie leibten und lebten, besserund näher, als aus ihren öffentlichen Werken kennen, in welchen sie,gleichsam auf der Bühne, immer mit einem Nimbus erscheinen, derihre Persönlichkeit verbirgt, und das, was uns an dem Menscheninteressirt, mit einem oft undurchdringlichen Schleier bedeckt. Dasselbe