kubnksnii Lpistolao.
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Verdienst wird also auch an der gegenwärtigen Sammlung von Brie-sen zweier in ihrem Fache so vorzüglicher Männer nicht verkannt wer-den. Jedoch hat der Herausgeber derselben, Kraft, sich ein mehruntergeordnetes Ziel gesteckt, und dadurch wenigstens unsere erstenHoffnungen nicht erfüllt, da das Titelblatt die hier in Rede stehendeBeschränkung nicht ausspricht. Denn das Kpistolss sävotstionidus iv-struotso ließ uns nicht erwarten, daß das Ganze nur für Jünglingezur Uebung in der lateinischen Sprache bestimmt seyn soll, wie dochin der Vorrede ausdrücklich gesagt wird. Wir wollen nicht in Abredestellen, daß auch dieser Zweck ein recht guter ist, nur hätten wir ge-wünscht, nt, quoä intus sit, prso so lerrot Ildellvs, damit wir nichtan einem Orte Dinge suchen, wo sie nicht zu finden sind. Der Ju-gend also werden diese Briefe ohne Zweifel sehr nützlich seyn, wennsie sie anders fleißig lesen, und itorum itervmgvo st vocturvs et äiurnsinsim verstreu will. Auch der Aeltere wird gar manches Treffliche indiesen Briefen finden, wie es sich von ihren Verfasser» erwarten läßt;nur werden, wie zu besorgen ist, dem Munde, der so eben gute undkräftige Kost genossen, die zum Nachtische aufgetragenen Noten nichtbehagen, die zu sehr nach Milchkost schmecken, und so willkommen sieauch manchem Anfänger seyn mögen, dem gereiften Manne nicht mehrzusagen können. In diesen Noten werden nämlich erstens die Fehlerangezeigt, welche sich Ruhnken und Wyttenbach da und dort gegendie genuine Latinität zu Schulden kommen ließen. Da wird z. B.gezeigt, daß die Worte tum sä slios, tum sä klutsrobum, eigentlichet ... et heißen sollten; daß covsoorsro opsrsm bester durch äiesreoder impertire gegeben würde; daß sensus in dem dort gebrauchtenSinne durch sevtovtis ausgedrückt werden soll, und was dergleichenmehr ist. Auch wird die Belescnheit des Herausgebers durch Parallel-stellen aus den Alten bewiesen. So heißt eö zu der Stelle Ruhn-ken's: oui ?Isto plsoot, in der Note: IIIs so prolocisss seist, ouilliooro vsläe plsoebit. So wird bei dem Worte vollem auf Keiväorlsä Korst. 8st. I. verwiesen, um den Unterschied zwischen vollem undvolim, msllom und mslim genau aufzufassen u> f. tzuse omvis soiro,«zvsm utils sit äisoovtibus, vix est quoä verbo äovesmvr, sagt derHerausgeber, und wir wollten mit ihm darüber nicht rechten, wenner es nur auch auf dem Titelblatte seines Buches gesagt hätte. Zwei-tens enthalten aber dieselben Anmerkungen auch Nachrichten über dieGegenstände und Personen, von welchen in den Briefen die Rede ist,und diese sind großenteils willkommen, da diese Nachrichten meistens