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Dritter Band.
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kulinlrenii Dpistolse.

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Bithynien jenen später angenommenen Namen geführt haben mag, soist sein Geist und seine Sprache mit denen des Plato und Tenophonweiter in keine Vcrgleichung zu bringen. — Bei Gelegenheit desEmpfangs eines Catalogs der AugSburger Bibliothek bemerkt Ruhnken,

! daß daselbst noch so viele unedirte CodiceS der Griechen vergraben! sind. krokocto, ruft er a«S, kermsni nesciunt uli donis suis! Undnun bittet er Wyttenbach, ihm zu schreiben, ob doch der Bibliothekarvon Augsburg wenigstens so viel Kenntniß habe, daß er die Hülfedesselben bei dem Cvpiren dieser CodiceS mit Nutzen ansprechen kann.Auch die Libliotlieoa Monacensis kömmt übel weg. Dort soll, sagt

> er, eine vis tHrsecorum ölislorum seyn, und er räth daher dem Wyt-j tenbach: bsso spolis bsrduris LlonsclÜZ ästruders, was doch wohl nur! äescribers ot in lueem eäers heißen soll. Der Sonderbarkeit wegen^ muß bemerkt werden, daß dieser Brief vorn 2. Juli 1769 zu Leiden^ datirt ist. In einem anderen Briefe lobt er den jungen Wyttenbach,

, daß er seiner Aeltern Wunsche, zur Theologie zu gehen, nicht gefolgt

> sey. Auch er habe es so gemacht, und sey endlich, als sie in ihnl drangen, nach Holland geflohen, wo er Hemsterhuis hörte, der ihn! sofort für immer an die eleganten Studien, wie er sie nennt, gefesselt, habe. Später, als er die Catheder zu Leiden mit einem bedeutenden

Gehalt bestiegen, habe sich sein Vater wieder mit ihm ausgesöhnt,und so würde es auch mit Wyttenbach gehen, daher er nur gutenMuths seyn möge.

Die Vorlesungen an der Leidner Universität, sagt Ruhnken, fan-gen jährlich mit der Mitte Septembers an, und enden mit der MittedeS folgenden JuniuS. Die drei Zwischenmonate, setzt er hinzu, sindvon jeher den Professoren zu Reisen nach den benachbarten Bädernoder nach England und Frankreich vergönnt worden, kt reoto guiäsm,wenn sich auch die fremden Professoren, die uns nicht kennen, überdiese langen Ferien wundern. UebrigenS lebe man in Leiden naheeben so wohlfeil, als in Leipzig oder Göttingen, so daß 140 Dukatenim Jahre hinreichen, einen Mann anständig zu unterhalten. — Ob-schon Ruhnken auch in diesen Briefen, wie in seinen öffentlichenSchriften als ein twmanitalis 8tu>Iiosis8iinus erscheint, so kann er dochnicht umhin, zuweilen seine philologischen Krallen zu zeigen. GegenKlotz besonders kann er seiner Galle kaum Einhalt thun. Er nenntihn einen inäoctum iiebulonem, was unserem guten Kraft sehr wehethut, da Klotz zwar ein lwmo petulsus st guemvis eruäitum körelaoesrsns, aber dabei doch auch ein vir üoetus sey, der recht artig