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kuknksnii Lpistols«.
weniger bekannte Dinge betreffen, welche nur der eigentliche Philolognäher kennt, und die daher von jenen beiden Männern oft nur miteinem Worte angedeutet sind, besonders wenn sie sich, wie eS oft derFall ist, auf die holländischen Gelehrten beziehen, von welchen hier,wie zu erwarten, öfter die Rede ist. Da der Herausgeber dieserBriefe mit dem Gegenstände genauer bekannt ist, und selbst ein sehrgewähltes Latein schreibt, so wird seine Schrift der studirenden Jugendnicht ohne Nutzen seyn, wie es auch schon die früher von ihm besorgtenBriefe des MuretuS, Bentleus, Gräviuü u. a. gewesen sind.
WaS den Inhalt dieser Briefe Nuhnken'S und Wyttenbach'öbetrifft, so sind sie meistens philologischen Inhalts, ihre Bearbeitungender griechischen und römischen Classiker betreffend, voll feiner undscharfsinniger Bemerkungen über die abgehandelten Gegenstände, undmit einer Correctheit und Eleganz der Sprache vorgetragen, wie mansie in unseren Tagen wohl nur sehr selten mehr finden möchte. Auchan eigenen Ansichten dieser Dinge fehlt eS nicht, die oft nicht ohneInteresse sind, da sie die Individualität der Verfasser darstellen, wennsie gleich an sich selbst vielleicht geringeren Werth haben mögen. Solobt Rnhnken den viel jüngeren Wyttcnbach, daß er von seiner vor-gehabten Ausgabe des äulisnus ^po3tgla abgelassen, und sich dafürzur Herausgabe des Plutarch gewendet hat. 0 prsevlarum et sslularoKonsilium, ruft er aus. Lguiüem ut änlianum csetorosgus illius sotstisLoMslss vöbsmsntkr contemno, ita klutarviium in sinn Zoslo, iwosstisri illo loxsnäo possnm. Man hört bei dieser Gelegenheit, daßRuhnken selbst früher sehr ernstlich an eine Ausgabe des Plutarch, sowie auch des Plato, den er über alle anderen Schriftsteller.des Alter-thums verehrte, gedacht habe, aber proposilum klkeclu caruit, quippeoonlutatum illo 8UMMS6 perlectionis sivs gluüio sive orrors. Erwollte eS zu gut machen, und darüber wurde am Ende nichts gemacht.— Mehrere bisher dem StobäuS zugeschriebene Aufsätze werdendem Plutarch vindicirt. In einem anderen Briefe nimmt Ruhnkensich wieder jener, früher verachteten Sophisten liebreich an, und sagt,daß er sie oft und gern lese, vor allem aber den Chrysostomus,der, nach Hemsterhusius Urtheil, qusm proxims sä Loerstioorumprskstsutlsm sooessit. Unter den Sokratikern meint er, wie man ausdem Context sieht, vorzüglich Plato und Lenophon, und bei Chry-sostomus ellenlangen Diatriben scheinen ihn vorzüglich die viele»Stellen aus alten, verloren gegangenen griechischen Dichtern bestochenzu haben. Denn mit welchem Rechte auch dieser Dio aus Prusa in