kuliubenii Lpistolse.
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nahe 1560 fl., also zusammen 4560 fl. jährliches Einkommen haben.Dazu kamen noch bedeutende Unterrichtsgelder, welche die Zuhörerentrichteten, und die oft sehr beträchtlichen Summen, welche sich aus-gezeichnete Professoren als Schriftsteller durch ihre Werke zu verschaffenwußten. Auf diese Weise galten, wenigstens die besseren unter ihnen,selbst in einer Handelsstadt, für wohlhabende, und dazu, -wegen ihremliterarischen Rufe, für geehrte Leute, mit welchen sich die besten undreichsten Familien verbanden, wodurch ihr Wohlstand noch mehr er-höht wurde.
Nicht uninteressant erscheint die Ansicht eines so grundgelehrten,unter den Büchern ergrauten Mannes, über die Ehe und das andereGeschlecht. Wyttenbach stand auf dem Fuße, sich zu verehelichen.Seinem Freunde Ruhnken wird bange, ülsgni re8 oonsilii, schreibter ihm, et tibi üillieilis, guoü insplus esss ne8cis. Also mit denFrauen muß man Läppereien und Possen treiben, wenn man bei ihnenglücklich seyn will. Zur Bekräftigung dieser Sentenz wird sie nochwiederholt: Nenn 8ine iueptii8, gmdu8 3msbilite>8 een8ktur, niliil spuäpuella8 piolicitur. Aber vielleicht lag die Ursache dieses Raths inder Individualität Wyttenbach'ö, wie man aus der Note vonMahne schließen könnte. Auch kömmt Ruhnken in einem späterenBriefe wieder auf denselben Gegenstand zurück, und mahnt ihn miteindringendem Ernst von der Ausführung seines Vorhabens ab: üe-tsrrio tu et a matrinwnio ineuuäo revoeo, 8i beno et tremguillo vi8vivere.
Man hat öfter schon gesagt, daß die englischen und holländischenGelehrten sich häufig durch eine starke Constitution, durch einen ro-busten Körper und durch ein langes Leben auszeichnen, während manvon den deutschen häufig das Gegentheil bemerkt. Wenn dies richtigist, so wäre eö interessant, die Ursache dieser Erscheinung zu kennen.Ich könnte eine große Anzahl ausgezeichneter Gelehrter aus jenenbeiden Nationen anführen, die jene Bemerkung zu bestätigen scheinen,und nur sehr wenige von uns, um sie zu widerlegen. Sitzen unsereLeute zu viel, und gönuen sie sich keine Erholung? Oder sind eSSorgen anderer Art, die sie vor der Zeit ermatten und dem Grabenahe führen? Ist eS der Mangel an Aufmunterung und ihre tiefereStellung in der bürgerlichen Gesellschaft, die sie niederdrückt? AnGefühl für Ruhm und Ehre fehlt eö ihnen so wenig, als den ande-ren; aber dieses Gefühl, findet es auch hinlängliche Nahrung? DieBefriedigung der Hauptlcidenschtzft eines Menschen ist das beste Mittel