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VVKevvell, Astronom;'.
Mangel an Raum verweisen müssen. Unvollkommen ist, was derVers. in den folgenden Kapiteln über Elektricität und Magnetismussagt, da hier kaum die Oberfläche dieser Gegenstände berührt ist.Nicht viel weniger stiefmütterlich bedacht wurden die letzten Kapiteldes ersten Buches, über den Schall, das Licht, die Luft und denAether. Der Verf. hat die erste Hälfte dieses Buches mit zu großerVorliebe bearbeitet, und scheint erst in der Mitte seines WegeS be-merkt zu haben, daß die ganze eingeschlagene Bahn zu lang ausfallenwürde, daher er auf Abkürzungen und Nebenwege bedacht war. Da-durch hat aber die Gleichmäßigkeit der Bearbeitung des Ganzen ge-litten, und das fällt dem aufmerksamen Leser um so schmerzlicher, jemehr und freundlicher er von den mit besonderer Sorgfalt ausgear-beiteten Partien angezogen wurde.
Nachdem der Verf. in dem ersten Buche zu seinem oben er-wähnten Zwecke die Erde untersucht hat, geht er nun, in dem zwei-ten Buche, zu dem Himmel über. Wir verschweigen in nnserer An-zeige die den meisten bereits^ wohlbekannten Dinge, und führen nursolche Bemerkungen des Verf. kurz an, die sich durch Neuheit derSache oder der Darstellung für den größeren Theil der Leser aus-zeichnen oder mit welchen wir nicht völlig übereinstimmen können.
Zuerst macht er die Leser sehr treffend auf den wesentlichen Un-terschied aufmerksam, der zwischen allen unseren, von Menschenhändenausgeführten Maschinen, und zwischen jenem himmlischen Baue, denwir das Planetensystem nennen, besteht. Bei jenen wird alles durchunmittelbare Berührung der einzelnen Theile, durch Stoß, Zug, Rei-bung u. dergl., mit Hülfe von Schnüren, Federn, Gewichten, Rädern,,oder von Flüssigkeiten, Dämpfen u. f. betrieben. In der großenMaschine des Himmels aber findet zwischen den einzelnen Theilenderselben, so viel wir wissen, keine materielle Verbindung statt; keinTheil berührt den andern, keiner ist mit dem andern durch Hülfe einesfremden Mediums .verbunden — und doch wirken sie auf einander,aber aus der Ferne, aus oft sehr großer Ferne, etwa wie der Magnetauf die Nadel wirkt, ohne sie zu berühren. Unsere Künstler habennoch keine Maschine ausgeführt, die man für jene himmlische Ma-schinen als Modelle, oder doch nur als unvollkommenes Beispiel an-führen könnte. Demungeachtet macht der Verf. S. 152 den Versuch,eine solche Maschine seinen Lesern durch ein Beispiel deutlich zu ma-chen, das aber, wie uns scheint, nicht gelungen ist, da eS nicht leistet,