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>VI>svell, ^stronomx.
allerdings viel langsamer vor sich gehen, und jene Vereinigung mitder Sonne wird daher viel später, abcr darum nicht weniger gewißerfolgen. Wenn z. B. Jupiter in Millionen Jahren ein Million-theilchen seiner gegenwärtigen Geschwindigkeit gewinnt, so würde er70 Millionen Jahre brauchen, um ein Tauscndthcilchen seiner Ge-schwindigkeit zu gewinnen, und erst nach einer siebenhundert«««! solangen Zeit oder nach 49000 Millionen Jahren würde seine Geschwin-digkeit daS Doppelte der gegenwärtigen betragen. So groß auch dieseZeiträume uns erscheinen mögen, so sind sie doch, gegen die Unend-lichkeit der Zeit, nur als sehr kleine Theile zn betrachten, und, wiegesagt, die Existenz des AetherS einmal angenommen, muß eine im-merwährende Bewegung der Planeten um die Sonne ganz eben sounmöglich seyn, als daü Lerpoluum mobile, und eS ist gleich thöricht,daS eine oder das andere vorauszusetzen. Die Annahme deö AetherS,auch deS feinsten, führt unmittelbar auf die Zerstörung, auf das un-mittelbar daraus folgende Ende aller Bewegungen der Himmelskörper.Perioden von vielen Millionen Jahren sind sehr groß, so wie dieGegenstände, die wir nur mehr durch unsere stärksten Mikroskope er-blicken, sehr klein sind — aber alle diese Dinge sind nur groß oderklein für unS, nicht für Den, der dieß alles gemacht hat, und dermit Maßen mißt, die unS eben so unbegreiflich sind, als Er selbst.Gegen Ihn verschwindet alles, waS unS umgibt, so wie wir selbstwieder gegen diese Umgebungen, gegen daS Werk seiner Hände, inein Nichts verschwinden. Der unS im Weltenraume angewiesene Raumist nur ein Punkt, die unS zugetheilte Zeit nur ein Augenblick, undwaS außer diesem Raume, waS vor und nach dieser Zeit ist, liegtfür unS in finsterer Nacht. Aber auch jenen Sonnensystemen, jenenMilchstraßen sind, für unS zwar unmcßbar größere Räume, längereZeiten ihrer Dauer, abcr dem ungeachtet nicht minder beschränkteGränzen angewiesen, die auch sie nicht überschreiten können. UmunS diesen kleinen Platz und diese kurze Zeit, auf die der Menschangewiesen ist, um unö die Schwäche und Vergänglichkeit des mensch-lichen Lebens recht fühlbar zu machen, wissen unsere Dichter kein an-deres Mittel, als die Vergleichnng mit denjenigen Dingen auf derOberfläche unserer Erde, die besser gegründet, fester gestellt unddauernder eingerichtet erscheinen, mit Urwäldern, die ganze Länderseit vielen Jahrtausenden bedecken, mit himmelhohen Bergen, mit demungeincssenen Ocean, mit der Sonne und den übrigen Gestirnen, die,wie e§ scheint, von jeher über unö auf- und untergehen, und immer-