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werfen werden können, und daher besser unseren Metaphysiken über-lassen bleiben.
Interessanter ist dafür, was er Seite 226 über den bekanntenVersuch Clairault's, das Gesetz der Schwere zu verbessern, mit-theilt. Newton hatte durch Rechnung gefunden, daß die ApsidenliniedeS MondeS in achtzehn Jahren die ganze Peripherie deö Kreises zu-rücklege, da dieß doch, den Beobachtungen zufolge, schon in neun Jah-ren geschieht. Die Geometer bemühten sich lange vergebens, diesenWiderspruch zwischen Theorie und Beobachtung zu heben. Clairaultkam endlich auf die Idee, dem von Newton gefundenen Gesetze nochein zweites, gleichsam als Zusatz, anzuhängen. Nach dieser sogenanntenCorrcction sollte die Anziehung der Erde und überhaupt aller KörperauS zwei Gliedern bestehen, deren daS eine größere wie verkehrt dasQuadrat der Entfernung, und das andere, viel kleinere, wie verkehrtdie vierte Potenz der Entfernung sich verhält. In der That gelangeö ihm, durch dieses zweigliedrige Naturgesetz jene Erscheinung in denApsiden der MondcSbahn den Beobachtungen gemäß darzustellen. Alleindem ungeachtet lehnte sich Büffon gegen diese Erklärung nicht ohneHeftigkeit auf. Ohne sich auf mathematische Gründe einzulassen vondenen er nichts verstand, suchte er seinen Gegner durch metaphysischeoder theologischen Argumente zu bekämpfen. Die Anziehung, sagtBüffon, ist die Folge einer Emanation, und sie muß sich daher, wieverkehrt daS Quadrat der Entfernung, verhalten, wie wir das auchbei leuchtenden, riechenden, wärmenden Körpern sehen. Da ferner die-ses Gesetz schon durch so viele Thatsachen streng erwiesen ist, so mußdiese einzige Ausnahme auf einem anderen Wege ihre Erklärung finden.Auch fand Büffon eS der Natur ganz unangemessen, zwei Gesetze aus-zustellen, wo eines schon genügt hätte u. dgl. Darauf entgegneteClairault, daß wir noch gar nicht wissen, daß die Intensität deS Lich-tes, der Wärme und deS Geruchs sich verkehrt, wie das Quadrat derEntfernung verhalte; daß wir eben so wenig wissen, ob die Anziehungeine Folge der Emanation ist; daß jenes erste, einfache Gesetz nochgar nicht in aller Strenge erwiesen ist, sondern nur so weit, als un-sere Beobachtungen gehen, die aber noch immer so unvollkommen sind,daß jenes zweite, kleinere Glied dabei noch nicht fühlbar geworden ist;daß wir von den Absichten der Natur, von ihrer Liebe zur Einfach-heit und Sparsamkeit, gar nicht sprechen können, weil wir daS Ganzenicht übersehen, und daß wir endlich in der Cohäsion der Körper, inder Capillar-Attraction und in so vielen anderen Fällen Beispiele ge-