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"lVborvell, Xstronomx.
nug von Gesetze» habe«, die nicht wie die verkehrte» Quadrate derEntfernungen sich verhalten u. f. Man sieht, was man auch gegendiese Einwendungen setzt, wo die Kenntnisse der Natur sich schon mehrerweitert haben, wieder einwenden könnte. — Am Ende zeigte sich,daß der ganze lange Streit unnütz war, und daß die Ursache dazuin einem Rechnungöfeh ler lag, den Newton und alle seine Nach-folger bis auf Clairault begangen hatten. Sie alle hatten die, aller-dings etwas lange und beschwerliche Rechnung so weit fortgeführt,als sie für nöthig hielten, das gesuchte Resultat der Wahrheit nahegenug zu erreichen. Aber erst viel später fand Clairault selbst, indemer dieselben Rechnungen noch einmal mit größerer Sorgfalt vornahm,daß einige Glieder derselben, die bisher als ganz unbedeutend wegge-lassen wurden, durch eine unerwartete Wendung des Calculö viel be-deutender wurden, als man anfangs glaubte, und indem er nun diesebisher vernachläßigtcn Glieder in seine Rechnung aufnahm, fand er so-fort die gewünschte vollkommene Uebereinstimmung zwischen der Theorie»nd den Beobachtungen.
Der Verfasser geht dann Seite 231 zu der näheren Untersuchungder bekannten Axiome der Mechanik über. Die englischen Schriftstel-ler über diesen Gegenstand erkennen mit Newton drei dieser Axiome:1) Das sogenannte Gesetz der Trägheit; 2) das der Proportionali-tät der Kraft mit der Geschwindigkeit, und 3) daS der Gleichheitder Wirkung einer Kraft, sie mag auf einen ruhenden oder auf einenbereits in Bewegung begriffen« Körper angebracht werden. Diesesletzte Axiom führt bekanntlich unmittelbar aus die Zerlegung oder aufdaS Parallelogram der Kräfte, aber die französischen Schriftsteller überMechanik erkennen dasselbe nicht mehr als ein Axiom, sondern als einTheorem, dessen Wahrheit sie zu beweisen suchen.
DaS erste der oben genannten Axiome besteht darin, daß einruhender Körper immer ruhen, und ein in Bewegung begriffener sichimmer in derselben Richtung und mit derselben Geschwindigkeit bewe-gen wird, so lange keine weitere äußere Kraft auf ihn einwirkt. DerVerfasser sucht nun, seiner Absicht gemäß, zu zeigen, daß diese Ein-richtung wieder die beste, sa die einzige seyn soll, welche der Urheberder Natur wählen konnte, um seinem Werke Halt und Dauer zn ge-ben. Er gesteht aber gleich anfangs selbst, daß dieses Unternehmenmit großen Schwierigkeiten verbunden ist, und daß Discussionen dieserArt einen zurückstoßenden, scholastischen Charakter an sich tragen, dasie mehr auf Wortstreit, als auf eine gründliche Erwägung der Sache