Band 
Dritter Band.
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VVliewell, ^stronom^.

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^ unbestritten und unbestreitbar zugleich ist, und da der Verfasser be-! rcits in den zwei ersten Büchern seiner Schrift diesen Ton schon so' oft angestimmt hat, so, daß beinahe jeder einzelne Paragraph immer^ mit demselben Refrain schließt, so hätte er, um nichts, auch das Wich-! tigste nicht, zweimal zu sagen, entweder dort oder hier sich seine Mühe! besser ersparen können. Am besten hier ohne Zweifel, da daS ganze

> letzte Buch dieser Schrift, wie gesagt, meistens nur Wiederholungenj enthält, die, in dem breitesten Prcdigcrtone vorgetragen, nichts weni-^ ger als Vortheilhast gegen die übrigen Theile des Werkes erscheinen,

> so daß dieses letzte Buch, bei einer zweiten Aussage des Ganzen, rechtj gut wegbleiben kann, wo dann die beiden ersten Bücher, wenn noch^ in ihnen die erwähnten ewig wiederkehrenden Resraine apocopirt wer»i den, als eine recht gut und schön geschriebene populäre Physik und! Astronomie gelten können, die gewiß jeden Leser, der für Gegenstände

dieser Art Sinn hat, sehr freundlich ansprechen, und ihn auch, wennes ihm nicht ganz an gemüthlicher Stimmung fehlt, von selbst auf' jene Folgerungen führen werden, ohne daß eS nöthig wäre, sie ihm^ auf jedem Blatte aufzudrängen, und gleichsam darauf hinzustoßen.

Dieselbe, an sich selbst allerdings sehr lobenöwürdige Tendenzdieser Schrift, die den Verfasser zu diesen immer wiederkehrenden Ver-sicherungen und Betheurungen einer Sache, die sich doch ohnehin schongleichsam von selbst versteht, verleitet hat, sührte ihn auch noch aufeinen anderen Abweg, der mit einiger Umsicht eben so leicht zu ver-meiden gewesen wäre. Er beweist zu viel, und er sucht die Kraftder Wahrheit nicht in der Stärke, sondern in der Anzahl seiner Be-weise. Wenn die Sache, die er dadurch beweisen will, nicht schonohne ihn so wohl begründet wäre, so könnte er ihr dadurch nur scha-den. Wir haben bereits oben mehrmal Gelegenheit gehabt, solchewenig überlegte Eraggerationen, z. B. von dem Kalender der Flora,anzuführen. So behauptet er Seite 70 in einem seiner teleologischen

> Anfälle, daß die Natur jeder einzelnen Stelle der Erde absichtlich ei-gene Pflanzen gegeben habe, damit dadurch die Menschen zum Aus-tausch der Produkte ihrer Länder, zum Handel und zur gegenseitigenBildung veranlaßt, ja gleichsam gezwungen werden, da doch dieserSatz nur, wenn er umgekehrt wird, seine natürliche Stellung erhält.Denn sonst würde auch jene bekannte Phrase richtig seyn, daß dieNatur die größten Ströme absichtlich bei den größten Städten vor-beigeleitet habe, damit die Leute doch hinlänglich Wasser zum Trinkenund Waschen haben möge». — Sie soll, wie eS auf einer anderen