Band 
Dritter Band.
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Wksveell, Uistor^ ol inänct. seienceg.

lichen Mitarbeiter aus, die sich in ihren Aufsätzen eines kräftigen undscharfen, zuweilen auch etwas unartigen StyleS bedienten, und dadurchgroßen Einfluß auf ihre Leser übten. In dieser letzten Zeitschriftwurde die Beurtheilung der früheren optischen Aufsätze Aoung's vondem talentvollen Brougham übernommen, der damals erst vier undzwanzig Jahre zählte, und sich im jugendlichen Uebermuthe berufenglaubte, seine Ansichten in allen Dingen auch allen Andern als Normund Regel aufzustellen, unv der selbst in seinen späteren Jahren jedeGelegenheit gern benützte, seinen treffenden Witz und seine kaustischenEinfälle geltend zu machen. Brougham'S erster Aufsatz gegen Joung(lläinb. llev. Vol. I, S. 450) war ein ununterbrochener Strom vonTadel und Vorwürfen. Nach seinen Ansichten ist in Asung's Schrif-ten durchaus nichts zu finden, was den Namen eines Experimentsoder einer Entdeckung verdiente. Er wirft dem Verfasser gefährlicheErschlaffung aller Prinzipien der Logik vor, und fordert die Natur-forscher auf, von solchen Abwegen sich wegzuwenden, und wieder zuden strengsten Untersuchungsmethoden zurückzukehren, durch die sich Bacound Newton so glorreich ausgezeichnet haben. Zum Schlüsse wirddie neue Theorie eine gehaltlose Hypothese, ein bloßes Werk der Phan-tasie genannt, und die k. Societät selbst beschuldigt, daß sie in derletzten Zeit so viele flüchtige und inhaltsleere Aufsätze in ihre Memoi-ren aufgenommen habe. In einer späteren Schrift Brougham'S inderselben Zeitschrift, wo er gegen Wollaston's Messungen der BrechungdeS Lichtes auftritt, wird der letzte bitter getadelt,'daß er, der dochsonst ein so genauer und scharfsichtiger Physiker ist, sich dieser selt-samen UndulationStheorie ebenfalls hingegeben habe. Joung unterließnicht, auf diese Angriffe in einer recht gut geschriebenen Schrift zuantworten, aber sie wurde, da sie nur in anderen, weniger gelesenenBlättern erschien, nicht bekannt genug, um jene Einwürfe, die sichnur zu oft auf bloße Vorurtheile und selbst auf Unkenntniß des Ge-standeS gründeten, bei den größeren Leserkreisen in ihr gebührendesLicht zu setzen. Der große Haufe, und selbst mancher Andere, dersich nicht gern dazu zählen lassen wollte, blieb auf der Seite der La-cher und Spötter, und die gute Sache mußte, wenigstens eine geraumeZeit noch, ihren Gegnern unterliegen. Zum Theil hat Äsung selbst zu die-sem üblen Erfolge seines Unternehmens beigetragen. Seine sonderbarenmathematischen Darstellungen waren der Art, daß ihnen nicht nur der ge-wöhnliche Leser, sondern daß ihnen selbst der eigentliche Mathematikerkeinen Geschmack abgewinnen konnte, da seine symbolischen Rechnungen