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gebens, und fe größer ihr Widerstreben, desto größer war auch derTriumph der Wahrheit:
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Die Hülfsmittel, die Biot und sein Anhang in Bewegung setzten,waren doch nur willkürliche und isolirte Hypothesen, die unter sichselbst und mit dem darzustellenden Gegenstände keinen weiteren Zusam-menhang hatten, während in Frcönel'S Theorie alle Theile ein ge-schlossenes, sich gegenseitig unterstützendes Ganze bildeten, ein Ganzes,daö aus Einem Stücke gegossen war, und von dem daher auch keinTheil aufgegeben werden konnte, ohne diesem Ganzen selbst wesent-lichen Eintrag zu thun. Heut zu Tage, wo die Wahrheit in ihrRecht eingesetzt ist, ist auch das Urtheil über jene Gegner derselbengesprochen, deren Waffen wohl vielleicht auf anderem, aber gewißnicht auf diesem Felde wieder erscheinen werden, i^sturas zuäleiaconllrmst, opmionum commenla üelot äiss.
Diese Betrachtungen beschließt unser Verfasser mit einigen Zü-gen über den Charakter der beiden Männer, welche diese letzte undgrößte Epoche der Optik begründen. Äsung war ein Mann vongroßen Talenten und sehr ausgebreiteten Kenntnissen; allein sein ganzesWesen war der Art, daß er selbst während seinem Leben die hoheStelle nicht zu behaupten vermochte, die ihm die Nachwelt unter denEntdeckern einzuräumen gezwungen ist. Er war der sogenannte Frem-den-Sekretär der k. Societät zu London, und als solcher hatte er dieLast vieler Geschäfte zu tragen, die ihn oft von seinen stillen Stu-dien zurückhielten. Seine übrigen Lebensschicksale waren gemischterArt. In seinen Vorlesungen über Physik an der UoM Inslitulionwar er zu gelehrt, um gemeinverständlich zu seyn. Sein Geschäftals Oberausseher des disulieal Umsuso nöthigte ihn zu vielen klein-lichen Arbeiten, und setzte ihn manchen muthwilligen Angriffen derZeitblätter und Flugschriften aus. Auch spielte er eine Hauptrollein der Entdeckung des Schlüssels zur Erklärung der ägyptischen Hie-roglyphen. Seine Aemter und Arbeiten beschäftigten ihn mehr alshinlänglich, ohne eben sehr lohnend zu seyn. Er starb 1829, nach-dem er kaum das sechs und fünfzigste Jahr seines Lebens zurückgelegthatte. Noch früher wurde Fresnel von der Welt und von der wissen-schaftlichen Bühne abgerufen, auf der er nur wenige Jahre geglänzthat, in deren Geschichte aber das Andenken seines Ruhmeö unsterblich