IVIievvell, Histor^ ok inäuct. Sciences.
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fortleben wird. FreSnel verschied 1827 im neun und dreißigstenJahre seines Lebens. Ihm wohnten die Charakterziige des wissen-schaftlichen Entdeckers im höchsten Grade bei: Klarheit der Ansicht,Reichthum der Erfindung, Ausdauer und inniger Drang nach Er-kenntniß der Wahrheit. Nicht ohne tiefen Antheil ließt man diefolgende Stelle eines Briefes, den er im November 1824 an Jounggeschrieben hat. „Schon feit langer Zeit," sagte er, „fühle ichjene reizbare Eitelkeit, die das Volk Ruhmsucht nennt, ganz in mirabgestorben. Ich arbeite viel weniger, um den Beifall des Publi-kums zu erhäschen, als um meine eigene, innere Zustimmung zuerhalten, welche letzte mir immer die süßeste Belohnung aller mei-ner Mühen gewesen ist. Gewiß nur zu oft vielleicht vermisse ichjenen Sporn der Ehrsucht, der mich bewegen soll, meine Unter-suchungen auch in den Stunden der Unlust und der Entmuthigung
fortzusetzen. Aber alle Lobsprüche, die ich von Arago, Laplace oderBiot erhalten kann, geben mir doch nie jene innige Freude, wiedie Entdeckung einer neuen Wahrheit, oder die Bestätigung meinerfrüheren Berechnung durch irgend eine glücklich gelungene Beob-achtung. "
In der Fülle der wichtigen und interessanten Gegenstände, denenwir an der Hand des Verfassers bisher begegnet sind, bemerken wirerst hier den bereits bedeutenden Weg, den wir unter seiner Leitungzurückgelegt haben. In der Besorgniß, anderen, würdigeren Freun-den der Wahrheit und Wissenschaft den Raum zu vertreten, be-schließen wir daher hier diese Anzeige, so leicht und gern wir sie
auch noch durch den Rest des zweiten und durch den ganzen Verlaufdes dritten Bandes dieses Werkes fortsetzen könnten, und wir be-schließe» sie mit der Ueberzeugung, daß das Vorhergehende schongenügen werde, den eigentlichen Zweck dieser Anzeige zu erreichen,nämlich den Leser dadurch auf das Werk selbst aufmerksam gemachtzu haben. Er wird es, so glauben und hoffen wir, mit uns derArt finden, daß man dasselbe nur eben zu kennen braucht, um eSfortan nicht mehr aus der Hand zu lassen, oder jener Masse vonBüchern beizulegen, die man höchstens nur einmal durcheilt, um siedann für immer in ihrem Schranke stehen zu lassen. ES ist dieseseines der wenigen Bücher unserer Zeit, das man stets höher schätzt,je näher man es kennen lernt, und aus dem man immer mehrherausliest, je länger man in dasselbe hineinsieht, da eö sich durchFülle des Inhalt nicht weniger, als durch Schönheit der Darstellung
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