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llidri, kistoirs äos mstksmstiguss.
Wenn wir nun den ganzen bisher mit dem Verfasser durchlau-fenen Weg überblicken, so müssen wir ihm allerdings für die vieleMühe dankbar seyn, die er sich in der Sammlung sowohl, als auchin der schönen Darstellung seiner vielen und sehr schätzenöwerthenMaterialien gegeben hat. Allein wir haben bisher nur den bei wei-tem kleinsten Theil dessen erhalten, was er uns auf dem Titel seinerSchrift zugesagt hat. Noch fehlen uns drei volle Jahrhunderte von1400 bis 1700, und was wir aus der frühern Zeit von ihm erhal-ten haben, ist gegen das, was noch übrig ist, nur sehr gering zuachten, da erstens vor dem Ende des vierzehnten Jahrhunderts fürdie mathematischen Wissenschaften nicht viel Erhebliches gethan, undda zweitens von dem, was gethan wurde, nur sehr wenig erhaltenworden ist. Nicht gering war daher die Neugierde, womit denn derVerfasser zwei volle Bände, deren jeder nahe 500 Seiten hat, ausjener sterilen Zeit füllen konnte. Allein daS Räthsel wurde bald durcheine nähere Ansicht der Schrift selbst gelost. Bei weitem der größteTheil derselben ist nämlich ganz und gar keine eigentliche Geschichteder Mathematik, wie eü doch auf dezn Titel des Buches heißt,sondern man findet da sehr große Partien deS Buches, die ganz an-deren Gegenständen gewidmet sind, wie z. B. den Beschreibungen derUniversitäten Italiens aus dem dreizehnten und vierzehnten Jahrhun-dert, der Erfindung und Ausbildung deS SchießpulverS, des Mag-nets, der Medizin, Astrologie, Magie, der Farbenpigmente, derMetallurgie, den Reisen der Kaufleute und Gelehrten in den Orient,und selbst den umständlichen biographischen Nachrichten mehrerer ita-lienischen Dichter, welche Dinge alle mit den Sciences mslkemstiguesdeS Titels wenig oder nichts gemein haben. Zwar sind uns auch dieseNachrichten sehr willkommen und an sich selbst schätzbar, aber sie ge-hören doch nicht so recht eigentlich hieher. Dazu enthält der ganzeerste Band unter der Aufschrift eines Oiscours prcliminsirc wohl schöngeschriebene, aber größtentheilS allgemein gehaltene, der Mathematikselbst oft nicht weiter verwandte Darstellungen, die daher ebenfallswenigstens in einer gedrängteren Form hätten mitgetheilt werden kön-nen. Endlich wird in beiden Bänden beinahe die Hälfte auf Copienvon Handschriften verwendet, von denen viele ihrer ganzen Länge nachmitgetheilt werden, und die doch ihre Stelle besser in einer eigenenSammlung von mathematischen Manuskripten, als in einer „Geschichteder Mathematik" gefunden haben würden. Auch würde wohl ein um-ständliches alphabetisches Namen- und Sachregister dem Leser eine sehrwesentliche Zugabe gewesen seyn, weil es nicht genug ist, ein so reich-haltiges Werk einmal durchgehen zu haben, sondern da man auchspäter, zum Behufe anderer'Arbeiten, gern und oft wieder zu dem-selben zurückgeführt wird, wo dann ein solcher Wegweiser um soschmerzlicher vermißt werden muß, da die typographische Eleganz, mitwelcher daS Werk ausgestattet wird, zu dem Wunsche, auch die innereBrauchbarkeit desselben auf daS Beste befördert zu sehen, gleichsamaufzufordern scheint.