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Zähigkeit der Durchmesser und die Höhe verändert, alsdann müssen sich die Dicken, wiedie Produkte, aus den Durchmessern und Höhen verhallen. *
Um diese Grundsätze auf die Glashäfen anzuwenden, ist es genug, wenn man nurin einem einzigen Falle, die Zähigkeit des Thons und die Abmessungen eines Hafens,kennt, die eben hinreichend sind, um dem Druck des Glases in dem stärksten Glasofenfeuerzu widerstehen. Nun lehrt die Erfahrung, daß runde Häfen von 34 Zoll inneremDurchmesser, eben so viel Höhe, und zj Zoll Dicke an den untern Theilen, nur ebendie nöthige Stärke haben, um dem Drucke des Glases in einem Spiegelglasofen zuwiderstehen, wenn nämlich die Zähigkeit des Thons nach obiger Probe bey einer Temperaturvon z; Graden, gleich 59 gefunden wird. Es ist leicht, nach diesen die Abmessungender Häfen von gleicher Figur, und einem gleichen Feuersgrad ausgesetzt, zu bestimmen,wenn die Zähigkeiten nicht gleich seyn sollten.
Man findet diese Rechnung in der zweyten Tafel schon ganz ausgeführt. 3
Um den Gebrauch dieser Tafel zu zeigen, so wollen wir annehmen, man verlang:die Dicke eines Hafens zu wissen, dessen Durchmesser und Höhe — 25 Zoll, die Zähigkeitdes zu gebrauchenden Thons aber 57 sey; so suche man die Zahl 2;, die sich oben über der5ten Spalte befindet; ferner die Zähigkeit 55 in der ite» Spalte, so findet man in demdiesen beyden Zahlen zugehörigen Felde die Zahl 3,7- welche anzeigt, daß der Hafen amUntertheil z,7 Zoll Dicke haben müsse.
1 Man sehe B 0 ssüt hydrodynamique Tab. I. c. 4. §. 4 1 - u. f.
2 Zur Berechnung dieser Tafel dienet folgende Formel. Es sey
die Höhe des Hafens — H hier = 24 Zoll
der Durchmesser — D — 24 —
die Dicke — E = 3,5 —
die Zähigkeit des Thons — T = 5 y — *
Es sey ferner an einem Hafen, dessen Dicke man sucht,
die Höhe — — — — = h
der Durchmesser — — — = d
die gesuchte Dicke — — — — x
die Zähigkeit des zu gebrauchenden Thons — t
II. 0
li.d.
so hak
man —^7- :
t
= E : x. oder in Zahle«
24.24.
h.d.
5 9
t
= 3 , 5 . : x. das giebt
h.d. E.T.
oder
h . d 3 , 5 . 59 206, 5 . h.
— ll.D. t.
24.24. t 576 . r.
206, 5 . h*
oder wenn h = d, so ist x = -
Ist aber h nicht gleich d, dann muß auch aus Erfahrung die Dicke, welche verschiedenenVerhältnissen der Höhe zu dem Durchmesser bey einerley Thonart zukommt, bekannt seyn.