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m. das Gewölbe zwischen zwey Rippen. -
n. das Gewölbe mit der Rippe.
o. Arbeitslöcher.
p. die Oeffnung in der Ofenkuppel.
q. «st eine Art von Muffel aus gebranntem Thon, mit 4 großen Seitenöffnungen.
Man stellt dieselbe über die Oeffnung p, und indem man nach ErfordernThonplatten vor die Seitenöffnung dieser Muffel stellt, kann man das zustarke Ausströhmen der Flamme aus dem Ofen hemmen. Durch die Register-öffnungen hh. und die Kühlofenöffnung k Fig. 55. kann man diese Plattenleicht stellen. Die Muffel kann auch von Eisenblech, das stark mit Thonin- und auswendig beschlagen ist, gemacht werden; endlich kann man sieganz weglassen, und stakt ihrer einen Schieber von gebranntem Thon,über der Oeffnung des Ofens anbringen, wodurch diese nach Gefallen großund klein gemacht werden kann.
rr. das Gewölbe des Kühsofeus. Da dieses an sich nicht stark gemacht werdenkann, weil man keine starken Widerlagen wohl anbringen kann; so ist esgut, alle a oder z Fuß ein breites eisernes Band über das Gewölbe zu legen,und dieses an eine, in die untereMauer eingelegte, queer durchgehende Eisen-stange mit (Schließen zu befestigen.
«. Thüre, durch welche die Glaswaaren in den Kühlofen gebracht werden.
Diese Art Kühlofen ist sehr gut, vielleicht eine der besten; auch gehtdas Kühlen sehr geschwind von statten; aber mau siehet leicht, daß derSchmelzofen sehr geschwind seine Temperatur verlieren muß, wenn manmit Schüren nicht beständig nachsehet, daß das Ofengewölbe durch dasdarauf liegende Gewicht sehr beschwert wird, daß er endlich einen beträcht-lichen Raum einnimmt. Der Deutsche, der gerne auf Ersparniß siehet,hat daher meines Wissens, diese Art Oefen nicht angenommen oder bey-behalten. Er findet seine Rechnung besser, bey folgender Art kleinererOefen, die seit langer Zeit im Gebrauch sind, und schon von Kunkel inseinem Werk, zwar sehr unzureichend, beschrieben wurden.
Ich nehme hier einen Ofen von ü Fuß Durchmesser zum Muster. Manmacht sie mit und ohne unterirdische große Kanäle und Roste; erstere sind besser,weil sie bey gleichem Holzverbrauch stärkere Hitze geben. Sie erhalten nurEinen Herd, weil hier Feuer genug erzeugt werden kann, um das kleineVolumen zu erfüllen.
Fig. 57. Tafel 7. stellt den Grundriß des Ofens vor, und zwar die eine Hälfte inder Höhe des Herdes, die andere Hälfte in der Höhe der Bänke.
Auch hier erwähne ich nichts von Anlage der Abzüchte, welche man sichleicht hinzudenken kann.