— 149
c. An seidenen Zeug- und Strumpfwaaren, Tüchern, Bändern, Blonden, Spitzen, Pe-tinet-, Flor-, Posamentir-, Knopfmacher-, Sticker- und Putzwaaren, Gespinnst- undTressenwaaren, Gold- und Silberstoffen, betrug im Zollverein:
die Einfuhr. Ausfuhr. Mehrausfuhr.
1840 3,690 Zentner, 5,803 Zentner, 3,113 Zentner.
1841 2,629 „ 6,815 „ 4,186
1842 2,710 „ 5,446 „ 2,736
Summa: 8,029 Zentner, 18,064 Zentner, 10,035 Zentner.
Durchschnitt: 2,676 „ 6,021 „ 3,345 „
«t.
An allen Waaren, in welchen außer Seide und Floretseide auch andere Spinn-materialien, Wolle oder andere Thierhaare, Baumwolle, Leinen, einzeln oder ver-bunden enthalten sind, betrug im Zollverein:
1840
1841
1842
Summa:
Durchschnitt:
die Einfuhr.
1,784 Zentner,1,929
2,173 „
5,886 Zentner,1,962
Ausfuhr.
3,118 Zentner,
3,502
3,248
9,868 Zentner,3,289
Mehrausfuhr.
1,334 Zentner.1,573 „
1,075 „
3,982 Zentner.1,327 „
Zum Zweck einer Uebersicht des Umfangs der Seidenindustrie im Zollverein nach Maßgabe
des Geldwerths, enthebe ich Dieterici nachfolgende Angaben:
u. Die Mehreinfuhr der rohen Seide von durchschnittlich 12,116 Zentnern 4 600 Rthlr.
beträgt. 7,269,600 Rthlr.
Gefärbte u. s. w. Seide 1456 Zenter st 800 Rthlr. .... 1,164,800 „
sind 8,434,400 Rthlr.
K. Die Mehrausfuhr von Seidenwaaren von 3345 Zentnern ä 2000 Rthlr. beträgt
6,690,000 Rthlr.
Halbseidene Waaren 1327 Zentner L 750 Rthlr. .... 995,250 „
sind 7,685,250 RthlrT^
so daß noch dem Ausland 749,150 Rthlr. für den Rohstoff und die Floretseide zu entrichten bleiben.
Nimmt man nach den Angaben über Einfuhr der rohen Seide und der gefärbten Seide an,daß 12—13,000 Zentner seidene Waaren im Zollverein jährlich verarbeitet werden, so zeigt sich,daß etwa V- des Fabrikats im Zollverein verbraucht und V-, dem Ausland abgegeben wird
>) Tegoborsky, in seinem schon mehrfach angeführten Werk über den österreichischen Handel, Seite 60 und folgende,stellt die nachfolgende Bcrglcichung zwischen der Seidenindustrie Oesterreichs, Frankreichs und des deutschen Zoll-vereins an: