202 l> Klaffe. Bergb auerzcugnisse rc.
nennen, unter Anwendung einer gutgewähltcn Farbenscala, deren all-gemeine Annahme zu empfehlen ist, um Uebereinstimmung und Erleich-terung in dem Studium der Geologie zu bewirken. In Bezug aufRichtigkeit läßt sich von einem so scharfen Beobachter, wie dein Schöpferder geologischen Karten, nichts Mangelhaftes erwarten, und das Er-schienene läßt nur wünschen, das noch Fehlende bald nachfolgen zusehen.
Zunächst sind die für den Bergbau wichtigsten Distrikte bearbeitetund in einzelnen Blättern erschienen, welche die Grafschaften Cornwall ,Devon, Dorset, Sommerset sowie Nord- und Süd-Wales umfassen, indenen besonders der Kupfer-, Zinn-und Blei-Bergbau, sowie ein großerTheil des Kohlen- und Eisenstein-Bergbaues entwickelt ist.
Eine vollständige Karte von England, Schottland und Irland nebst dem nördlichen Theile von Frankreich und den Niederlanden istvon I. A. Knipe kürzlich erschienen, nach den besten Materialien in4 Blättern angefertigt und für 4 Guineen im Buchhandel zu haben.
Das Steinkohlenvorkommen in den Grafschaften von Durham undNorthumberland ist durch ehre geologische Karte, mit eurem Quer- undLängenprofile von dein Ingenieur Oliver sehr schön illustrirt: sie gehörtzu den besten Arbeiten dieser Art, und ist eines besonderen Studiumswerth, sowie der Nachahmung für andere Bergwerks-Distrikte sehr zuempfehlen. Das von Osten nach Westen gehende Querprofil fängt beider Mündung des Flusses Tyne an, geht bis zum Ausgehenden derKohlen bei Heddon on the Wall und stellt eine Länge von lös EnglischenMeilen dar. Auf dem zweiten Profile ist eine Länge von 29^- Engli-schen Meilen in der Richtung vom Süden nach Norden mit allen Ver-werfungen der Flvtze dargestellt, fängt aus dem südlichen Flügel mitdem Kohlenfeld Whin Dyke an und geht nur wenig über den bekann-ten Main Dyke, der an dieser Stelle des Profiles eine Senkung derKohlenflötze von 900 Fuß hervorgebracht hat, hinaus.
Von dem Schottischen Kohlenfelde befinden sich vier schmale Pro-file aus Aireshire, Lanarkshire, Mid-Lothian und Fifeshirc von demIngenieur Longdale in der Ausstellung, die aber keinen Zusammenhangunter einander haben, folglich eine weit weniger gute Uebersicht geben,als die von Oliver gewählte Darstellungsweise.
Achnlich den Profilen von Longdale find einige aus dem Kohlen-becken von Südwales dargestellt, von denen das von Dickinson wohlzu den besseren zu zählen ist, wiewohl es sich auch nur über ein Feldvon etwa 4 Englischen Meilen, zwischen Pcn-Y-darren und Rhymney,erstreckt, und das Hauptrevicr der großen Eisenwerke zu Dowlais reprä-sentirt. Der erste Blick zeigt, daß hier keine so ansehnliche Störungenin der Lagerung, wie in Durhain und Northumberland vorkommen.
Ein Bild von einer kleinen, aber sehr regelmäßig abgelagertenKohlenmulde erhält man durch die beiden Profile des bekannten korest ok