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Verhältnissen so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, wie die siebenVertretungen dieses Artikels beweisen. Die bekannten traurigen Zu-stände der Bevölkerung in Irland , und das Vorhandensein ausgedehn-ter Torflager, welche ^ der ganzen Insel bedecken, mögen wohl zunächstVeranlassung gewesen sein, einer besseren Nutzbarmachung des Torfesgrößere Aufmerksamkeit zu widmen, um dadurch einen, wenn auch nurgeringen Beitrag zu einer verbesserten Lage der Irländischen Bevölke-rung zu liefern. Das Resultat aller dieser Arbeiten soll aber nachdem allgemeinen Urtheile von keinem praktischen Nutzen sein, dessenun-geachtet möchte es nicht ohne Interesse sein, die Ausstellungsgegen-stände anzuführen, da unter günstigern Verhältnissen auch ein günsti-geres Resultat erreicht werden könnte.
M. Cahill stellte in Retorten erzeugte Torfkohle von Kilkenny in der Grafschaft Tipperary in Irland aus. Die Kohle ist außeror-dentlich leicht.
Great Peat Working Comp. von Irland lieferte mehreregepreßte Torfe.
Jasper Rodgers hat mehrere, uns nicht bekannt gewordene,patentirte Verfahrungsweisen, den Torf zu pressen und zu verkohlen,durch die ausgestellten Produkte illustrirt, und empfiehlt namentlich diezerkleinerte Torfkohle als Ersatzmittel der thierischen Kohle in derZucker - Raffinerie.
R. Orland zu Plymouth, C. Bagot in Irland und R. Reeshaben mehrere Sorten rohen Torfs und daraus erzeugte Kohle, so wiegepreßten Torf und daraus dargestellte Kohle eingeliefert. Außerdemeine Reihenfolge der durch die Destillation des Torfes erhaltenen Pro-dukte, namentlich Theer und eine wässerige Flüssigkeit. Aus der letzte-ren ist dann durch weitere Destillation Kaustisches und Schwefel-Am-moniak dargestellt, und aus dem Theer außer einigen Nebenproduktenzwei zum Brennen bestimmte Oele und Paraffin, was mit Stearinversetzt, zu Lichten benutzt werden soll.
E. Cobbold in London hat nach seinem patentirten Verfahrenohne Pressung verdichteten Torf ausgestellt; was kurz darin besteht,daß er die ganze Torfmassc mit Wasser zu einem dicken Brei rührt,die langen Fasern daraus entfernt, dann auf einer Maschincn-Vorrich-tung unter Benutzung der Centrifugalkrast das Wasser fortschafft undder Masse einen hohen Grad von Dichtigkeit giebt.
4. Künstliche Brennmaterialiensind aus dem seither unbenutzten Kohlen- und Koaksklein theils mit,theils ohne Bindemittel, wozu gewöhnlich Stcinkohlentheer benutzt wird,unter Anwendung einer starken Pressung und nachherigcm Ausglühenhergestellt.
Sie sind repräsentirt durch Lyon und Comp. zu Swansea ,Patent Fuel Comp. zu London unter Anwendung von Wahrlich's