Band 
Erster Theil.
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244
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244 I Klasse. Bergbauerzeugnisse rc.

Durch die aus und niedergehende Bewegung der beiden Gestänge wirddas Fördergcfäß abwechselnd von dem einen und andern von Stationzu Station bis auf die Hängebank gehoben. Es ist also das Prinzipder Harzer Fahrkunst auch auf die Förderung ausgedehnt. Die ent-leerten Gefäße werden in der zweiten Abtheilung auf ähnliche Weiseherabgelassen, wobei die auf den festen Lagern angebrachten Hakendurch ein Gegengewicht aus dem Schachte zurückgehalten, und erst durcheine, am Gestänge angebrachte, Hcbelvorrichtung zur Aufnahme desWagens in den Schacht gedrückt werden. Die Einrichtung ist sehrsinnreich, und können mehrere Wagen zu gleicher Zeit iin Schachte ge-hoben werden; die Vortheile derselben in der Ausführung scheinen zwei-felhaft, da die erste Herstellung von vier Gestängen, einer Menge star-ker Lager und die zahlreichen Fanghaken nicht nur eine sehr kostspieligeist, sondern auch eine Menge von Aufsicht und Reparatur erfor-dern wird.

Gandillot und Comp. zu Paris lieferten aus Eisenblech gefer-tigte Röhren bis zu etwa 5 Zoll innern Durchmesser, mit ^ Zoll star-ken Scitenwänden, wie sie zu Kolbenstangen und ähnlichen Zweckenbenutzt werden. Diese starken Röhren werden in der Weise sabrizirt,daß man zwei, in der gewöhnlichen Weise angefertigte Eisenblechröhrenvon entsprechendem Durchmesser in einander schiebt und dann unterWalzen über einen Dorn zusammenschweißt.

Gütlicher und Comp., Eisenwerke zuBingh undForgcneuve, hat-ten Roheisen und Stabeisen von sehr sehniger, guter Beschaffenheit, undein Sortiment Eiscndraht eingesandt.

A. S. Baudrh zu Mons stellte Cemcnteisen, Cementstahl, Feder-stahl und Gußstahl aus, von denen namentlich der letztere wegen seinerGüte die Aufmerksamkeit auf sich zog.

A. Robert und Comp. zu La Vilette bei Paris lieferten ausihrer Raffiniranstalt Barren von vorzüglich gut aussehendem Kupfer,Zinn und Messing.

Groult und Comp. zu Paris hatten vorzügliche Messing- undKupferrohren, aus einem Stücke, ohne Anwendung von Löthung, gezo-gen, ausgestellt. '

Estivant Fröres zu Givet, Ardennes , hatten eine Ausstellungvon vorzüglichem rohen und verarbeiteten Messing, von dem ein vier-kantiges Gußstück von Länge und 836 Pfund schwer, Messing-bleche von 14 Fuß Länge, 3^ Fuß Breite und von ^ Zoll Stärke bisherab zur Papierdicke besondere Erwähnung verdienen. Die Güte desMessings ist außerdem durch zwei geschlagene Schaalen von 4> 4"Durchmesser, l/ 5" Höhe und 103 Pfund Gewicht, 'so wie durch eineSammlung von Draht bis zu solcher Feinheit, daß daraus Gewebevon 67,600 Maschen auf den .Quadratzoll gemacht werden sollen,bewiesen.