§. 97. Winden.
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Winden.
Wir haben nun noch Einiges über die zur Ausstellung gelieferten kleinerenHebemaschinen, die sogenannten Winden, anzuführen. Außer mehreren gewöhn-ten Wagenwinden war eine Anzahl von Schraubenwinden mehr oder weniger ein-Art ausgestellt.
In ihrer einfachsten Art bestehen diese Winden aus einer geschnittenen Schraube,welche in einem gußeisernen, oben mit messingener Mutter versehenen Gehäuse (An-bte haben ein solches Gestelle aus vier, oben mit einer kurzen Buchse sich verbin-enben Eisenstäben gebildet), beweglich ist. Mit dem untern Ende der Schraube istt aus einer Spalte des Gehäuses hervorragende, zum Aufsetzen der zu hebenden"" dienende Schnabel verbunden. Die Bewegung der Winde geschieht — in der","fachsten Weise — mittelst zweier, in dem oberen kugelförmigen Ende der Schraube""gesteckten Stäbe; zweckmäßiger jedoch mittelst eines mit Sperrhaken versehenenUebels, wobei insbesondere die Einrichtung des Sperrhakens, welche auf sehr ein-Weise die auf- oder niedergehende Bewegung der Schraube bewirkt, als eine'chr zweckmäßige bezeichnet werden muß. Solche Winden sind von G. England^ den Hatcham-Eisenwerken von Thorton n. Sohn zu Birmingham ausgestellt.
Eine andere Einrichtung, ausgestellt von Collingc in London und Johniadstone jun. u. Comp. zu Liverpool, besteht darin, daß sich an einem Pyrami-""" an den Seiten durchbrochenen Gestelle eine mit Schraube ohne Ende undi ^rbel versehene horizontale Welle befindet und die Gänge der endlosen Schranke^5 , die entsprechenden Gänge einer messingenen Scheibe eingreifen, welche in der'Ute viereckig durchbrochen ist, um den viereckigen Theil der Schraubenspindel auf-*U'b mit zu nehmen. Die fragliche Scheibe liegt aus einem inwendig am Gestelle""geschraubten Uuterlagstück auf und wird durch ein übergreifendes Wirbelstück anvier Stelle zurückgehalten.
Von ähnlicher Einrichtung sind die ebenfalls hübsch gearbeiteten, aber mit Holz-kelle versehenen Winden von Haley in London , wobei indessen der vorerwähnte^uchantsmns im Holzgestelle eingeschlossen ist. Mit diesen Winden können 4 bisTonnen Gewicht gehoben werden.
Bei einer andern Art von Schraubenwinden, ausgestellt von I. Thornton u.ohne in Birmingham , liegt unmittelbar auf dem Gestelle eine an der unterenUte nnt schwach konisch geformten Zähnen versehenes messingenes Zahnrad, welches"gleich der Schraube als Mutter dient, und durch ein angeschraubtes Winkelstück" seiner Lage zurückgehalten wird. In dem letzteren Stück läuft die mit Doppel-te! versehene Achse des entsprechend konischen Triebs.
Eine hauptsächlich für den Eisenbahndieust kvnstrnirte Art von Winden, ausge-s-K schon erwähnten G. England und einige Andere, besteht in der oben
?lon beschriebenen mit Sperrhebel versehenen Schraubenwinde, jedoch mit der weiterenUuichtung, daß sich die Bodenplatte auf der Bahn eines horizontalen Gußstücks"schieben läßt, und zwar vermittelst einer horizontalen, mit Kurbel versehenenHraube, welche in eine mit jenem Bodenstück verbundene Mutter sich führt und
Ende mit viereckigen Zapfen zur Aufnahme einer Kurbel versehen ist.
, Wir haben endlich noch der von Thornton in Birmingham ausgestellten^raulischen Winde zu erwähnen. Dieselbe besteht aus einem cylindrischen, unten^l"bförnng sich erweiternden gußeisernen Rohre, in welchem ein Kolben sich bewegt,um, hydraulischen Druck mittelst einer kleinen angeschraubten Pumpe gehoben° auf dessen Kops die zu hebende Last gesetzt wird.