Band 
Erster Theil.
Seite
535
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8-102. Elsenbahnwageiifeberii, Puffer u. Kuppelungen, tz. 103. Bremsen. 535

^rowu, mit patcntirten Spirälftderpuffcru; seine Puffer, denen es an Solidität nicht^hlt, scheinen in England sehr viel angewendet zn sein; anf fast allen EisenbahnenM!d sie z„ sinden; dann Nr. 555, Spencer, mit Puffer- und Zugapparateu. kon-M'nirt aus Baillies patent volutes «prinAs, scheinen ebenfalls viel Anwendungstunden zu haben; ferner Nr. 553, de Bcrgue, durch die Ausstellung seinerdummi-, Puffer- und Zngapparatc. Alle drei haben in vorzüglicher Auswahl undO'beit ihre Fabrikate ausgestellt. Bei Letzerem ist insbesondere noch ein Statious-l'uffer für Endstationen zn erwähnen. Seine Einrichtung ist einfach und sehr beach-tllswerth, und wird seinen Zweck in gehöriger Weise erfüllen.

Schließlich kann noch Nr. 568, Clarkson, mit seinen ansKorkholz verfertigtenImffern genannt werden, sie waren nur in etwas größeren Modellen vorgelegt.

Von Kuppelungen ist Th vrntons Patent-Knppelung Nr. 490 besonders anzu-myren. Sie hat den Zweck, die Verbindung und Lösung der Wagen auf eine be-quemere Weise, wie es üblich ist, auszuführen. Man entfernt damit die gefährlichenvandhabnngen zwischen den Wagen, wodurch schon manche Beschädigungen vorgekom-men sind. Die Kuppelung geschieht durch Haken und Ringe, wie gewöhnlich; jedoch"lstn sich hie Ringe aus den Haken durch Bewegung eines Hebels herausheben.7 ^' Hebcl ist zur Seite angebracht, so daß man leicht ankommen kann. Um die^Hebung zu bewirken, muß natürlich die Kuppelung erst lose gemacht werden; diesMilcht durch ein besonderes Hebclwerk, wodurch die Haken in die LängenrichtungWagens verschoben und genähert oder entfernt werden. Die Manipulation deszusammen- und Abknppelns geht mit dieser Vorrichtung sehr schnell und leicht, undniemand zwischen die Wagen sich hinein zn begebe». Diese Einrichtung erspartl>«ar hie Schrauben, Muttern und Kugeln der sogenannten Patcutknppelungen, istM'doch wegen ihrer anderweitigen Bestandtheile jedenfalls theurer, als die ge-mächliche Kupplung, die noch dazu zwischen jeden Wagen gebracht werden kann.«ür Bahnen, die ihre Wagen erst neu anschaffen und gleich Anfangs darnach ein-^chten können, ist es gewiß eine empfehlenswerthe Vorrichtung.

Außer dieser Kuppelung sind noch einige andere vorgelegt, die aber weiter keine3roße Beachtung verdienen; allenfalls dürsten Nr. 566, Murrays Kuppelungen ge-M»n,t werden, nämlich eine Erzentrikkuppelung ohne Schraube, und eine sogenanntechlingkupprlung, um das Zusammenhalten der Wagen ohne Anwendung der Schraube^ bewirken.

Hier dürste vielleicht noch Erwähnung geschehen von mehreren Modellen, die so-^Uaunte Pnfferwagen vorstellen. Sie haben den Zweck, Einrichtungen.zn zeigen,

die

Stoßwirkung beim Zusammentreffen von Wagen oder Zügen unschädlich zu

^"cheu. Sie sind alle mit selbstthätigen Bremsen versehen. Das Beste der Art ist^ bei» im Großen ausgeführten Pnfferwagen, der schon anfangs näher besprochen, M^u Modelle zeigen die abenteuerlichsten und sonderbarsten Einrichtungen

^ir bezweifeln, daß in Deutschland solche Projekte zu Tage gefördert werden

"Achten.

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Bremsen.

, Von Bremsvorrichtungen ist im Großen und Kleinen, manches zn sehen. In^»gland find so wie bei uns, die sogenannten Backenbremsen üblich. Durch an^ Räder angepreßte Holzklötze wird'die Reibung vermehrt, und der Wagen resp.^ Zug im Lauft gehindert. Wirkt die Bremse stark, so halt sie auch wohl das^ fest, ,mh es tritt ein Schleifen ein. Man scheint mit diesen Bremsen hier, so