Band 
Erster Theil.
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591
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K. 142. Drehbänke.

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Die von dem Lowell-Maschine-Shop eingesendete Drehbank zeichnete sich»rch ihre starken Dimensionen aus und war übrigens gut gearbeitet; das Gestelltotte zwxj Führungen, die eine für den Support, die andere für eine besonders aus-ätzte Lünette.

Drehbänke mit Fußbewegung waren ausgestellt von Whitworth und Comp,,tilia,, , Mtur aus Manchester , W. Endes und Sohn aus Birmingham ,terander Dalgety aus Deptford , Holtzapffel und Comp., 64 Charringund 127 Loug-Acre in London , I. Williams von Bath, Mordan,"mpson und Comp. von London und August Hamann in Berlin , nächstdem^ch einige in anderen Klaffen ausgeführte. Whitworth fertigt von Drehbänkenner Art, von denen das ganz vortrefflich ausgeführte ausgestellte Eremplar für^ Lstr. die kleinste Gattung darstellte, 9 Gattungen von 5 bis 8 ^ Zoll Centrumab-g bis 7 büß langem Gestell und 3 Fuß bis 3 Fuß 10 Zoll Entfernung derlntzeu; die Bänke sind selbstwirkend mit Support eingerichtet, haben eine Leitschraube24 Wechselräderu zum Schraubenschneiden und können außerdem zum Drehentt wdrischer, konischer und ebener Flüchen verwendet werden; auch lassen sich mit^selben leicht die Vorrichtungen znm Kunstdrehen in Verbindung setzen. Die an derchnk vorkommende ^utl-krictian treallle motioir besteht darin, daß an dem Tritte'"e Walze angebracht ist, welche mit der Walze des Krummzapfens statt mit einer>ll'bclstange mit einer endlosen Gliederkette verbunden ist.

^ Die recht gut gearbeitete Amateur-Drehbank von Mtur war zugleich am Gestell^selben mit einer Hobelbank und einem Schranbstock versehen und zu 60 Lstr. im^°ife angegeben.

. Bei derDrehbank von Dalgety, welche ebenfalls selbstwirkend vorgerichtet und18 Wechselrädern zum Schraubenschneiven von ^ Fuß Ganghöhe bis zu ^ ZollZiehen war, befinden sich noch einige sinnreiche Vorrichtungen zum Einspannen und^ Leiten von Wellen; die erste Einspannungsvorrichtung ist für Stäbe von ^ Zollmrke bis herab zur Stärke einer Nadel bestimmt und besteht aus einem mit derlnndel verbundenen abgestumpften Konus, welcher an seinem schmalen Ende Zoll'ü-chnreffer hat, und an dem sich in Führungen auf der Mantelfläche um 120 Grad, ^ einander entfernt drei Stäbe verschieben, welche au ihren vorderen Enden zum.^Een der einzuspannenden Stücke bestimmt sind. Die zweite Einspaunungsvor-^ chtung sss für Scheiben von bis 7 Zoll Durchmesser bestimmt und enthält drei^ nach dem Mittelpunkte einer Platte sich bewegende Klauen. Endlich besteht^ Leitscheibe, welche zum Bohren von Stäben oder Röhren von ^ bis 2^ Zoll^chmesser angewendet werden kann, aus einem Ringe, in welchem sich sechs radialmelkte Stäbe gleichmäßig nach dem Mittelpunkte zu bewegen, wenn die gegen die-oen wirkende, mit Spiralgängen versehene Scheibe durch ein Getriebe in Umdrehung°rs°tzt wird.

^ Die Ausstellung von Holtzapffel und Comp. (vergl. oben S. 417) bewährte°Un s^t langer Zeit in weiten Kreisen wohlbegründeten Ruf in allen zum Drehen,^tzven, Hobeln und ähnlicher Metall-, Holz- und Steinbearbeitung dienenden Werk-namentlich aber in der Kunstdreherei selbst, durch die große Anzahl ausge-rchnet gearbeiteter Gegenstände in Metall, Holz, Elfenbein, Cannelkohle u. s. w.,durch die mit allen zum Kunstdrehen erforderlichen Einrichtungen versehenerehbank. Der ausführliche Preiskatalog dieser Firma, welcher weit über 1000 ein-^Me Nummern hat, führt für Drehbänke allein 18 Gattungen auf, von denen die''"ste,fit ^ Zoll Centrumabstaud und nur mit den nothwendigsten NebentheilenÄschen, im Preise von 10 Lstr., die größte (Nr. 18), eine Bank mit 5 Zoll Centrum-^n»»d, ab,it allen zum Ornament- oder Kunstdrehen erforderlichen Apparaten°^hen, im Preise von 360 Lstr. angegeben ist.