Band 
Erster Theil.
Seite
592
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592 VI- Klaffe. Fabnkmaschmen.

Den Kunstdrehbänken Holtzapffels zunächst ist die Guillochirmaschine von Morda»,Sampson und Comp. zu erwähnen, welche nach dem Patronenprinzipeenßine) konstruirt war.

Die von dem Maschinenbauer August Hamann in Berlin ganz aus deutschtMaterial hergestellte Drehbank war ebenso gut gearbeitet als preiswürdig (535 Rthln)und dokumentirte von Neuem die Borzüglichkeit der Leistungen dieses Mechanikers.Sie war 4 Fuß lang, hatte 5 Zoll Centrumabstand, 13 Patronen mit dazu paffende»Stählen zum Schraubenschneiden, eine Theilscheibe mit 8 gebohrten Kreisen nebstInder, Support zum Metalldrehen, gewöhnlichen Vorlageboden, Brillenständer nebstVorrichtung,, um selbst Futter machen zu können, zwei Planscheiben, ein Ovalwerk'Erzentrikfutter, ein Drahtsutter für Draht bis zu ^ Zoll Stärke, Schraubenfutter'Hohlfutter u- s. w.

Von Drehbanktheilen ist außerdem noch hier zu erwähnen die in zwei ver-schiedenen Größen von I. Mason, Globe-Werke in Rochdäle, ausgestellte EinsP»»^nungsvorrichtung oder selbst centrirendes Futter (Universal elmele) mit drei in ra-dialen Schlitzen beweglichen Klemmen, welche nicht wie gewöhnlich durch drei Spiral-gänge ihre gleichmäßige Radialbewegung erhielten, sondern durch Stäbe, mit dene»sie an einer drehbaren Scheibe befestigt waren, durch welche die auf eine dieser Klem-men mit einer Schraube übertragene Bewegung sich den beiden anderen in gleichtGröße mittheilte, und die von I. Vitory, St. Leonards, Hastings ausgestell-ten Drehbankauflagen, welche mit zwei rechtwinklig gegeneinanderstehenden Anflagr-flächen versehen waren, um neben der äußeren Bearbeitung solcher Gegenstände auchdie innere zu ermöglichen.

8. 143.

Bohrmaschinen

find zu erwähnen von Whitworth, welcher 3 Eremplare ausgestellt hatte, tw»Parr, Curtis und Madeley in Manchester , B. Hick und Sohn in Bolto»,Smith, Beacock und Tannett in Leeds , I. Williams, 18 Westgathe, B»l-dings inBath und John Leslie aus London , 59 Conduit Street. An den beide»Vertikalbohrmaschinen von Whitworth mit gewöhnlichem Gestell, von denen l»ekleinere mit einfacher Geschwindigkeitsüberragung für Löcher bis zu 1^ Zoll Durch-messer und 8 Zoll Tiefe eingerichtet war, und Gegenstände von 3^ Fuß Durchmesserund 3A Fuß Höhe bearbeiten konnte, während die größere, mit doppelter GeschwNl-digkeitsübertragung versehen, Löcher bis 4 Zoll Durchmesser und 10 Zoll Tieft ^Gegenstände von 3^ Fuß Durchmesser und 4 Fuß 3 Zoll Höhe bohren konnte, >»»rdie Spindelführung in einer Röhre, statt in Lagern, um den lange andauernde»sichern Gang derselben zu gewährleisten und bei der größeren die Konstruktion desBohrtisches als eigenthümlich zu bezeichnen. Dieser Tisch ist nämlich nicht an de>»Maschinengestell, wie gewöhnlich, nur vertikal aus und nieder zu bewegen, sonder»gestattet auch eine Drehung um eine vertikale Achse, die parallel zur Spindel »»dem vertikal verschiebbaren Schlitten angebracht ist, erlaubt daher an einem ein»»"auf dem Tische befestigten Gegenstände mehrere parallele Löcher nach einander Z»bohren und ersetzt innerhalb enger Grenzen die Radialbohrmaschine. Die beide»Maschinen bilden die beiden kleinsten Gattungen dieses Maschiuensystemes, welchesin 4 Größen ausgeführt wird, und in der größten Gattung Löcher von 13 3»^Durchmesser und 1^ Fuß Tiefe in Gegenstände von 5 Fuß Durchmesser und 5 F»r .

Höhe zu bohren erlaubt. Die zugleich ausgestellte Radialbohrmaschine ist nach !