Band 
Erster Theil.
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622
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622 VI- Klasse. Fabrikmaschinen.

selben sind theils von den bei der Bearbeitung mit der Hand aiEwendeten Manipulationen, wie z. B. bei den Vorrichtungen zurgung des Hauschlags der Mühlsteine, entnommen, theils den Maschafür Bearbeitung von Holz und Metall nachgebildet worden; letztesnamentlich bei den verschiedenen Maschinen zum Sägen und H^der Steine. Alle Maschinen dieser Art leiden an dem gemeinschaftlich^Uebelstande, daß sie sich in Folge des entstehenden Staubes, der sich 'die Lager und auf die Führungen legt, schwieriger für längere Zeit igutem Gange erhalten lassen als andere Maschinen, und daß diekenden Theile einer schnelleren Abnutzung ijnterworfen sind, nameN»^wenn sie auf dem Prinzip des Hobelns und Sägens und nichtdem oft angewendeten des Schleifens beruhen. Ueberhaupt aber si""sie mit Nutzen nur dann für eine längere Zeit andauernde gleichförmigArbeit zu verwenden, wenn mit ihnen eine, ihrer ganzen AusdehnüEnach gleichförmige Masse bearbeitet wird, da jeder Unterschied in ^Härte auch zu einem verschieden tiefen Eindringen der arbeiten^Theile, und daher zu einer Ungleichheit des herzustellenden ProduktVeranlassung giebt.

Unter den von England ausgestellten Maschinen ist außer den für Bearbeit»^des Schiefers vorhandenen Maschinen, die der ersten Abtheilung zugeordnetzunächst die Steinhobelmaschine von I. Hunter (Lehsmill, Arbroath , Schottla"zu erwähnen, bei welcher der Hobel eine quer gegen den Stein gerichtete Beweg^Ehat und beim Rückgänge ausgehoben wird, während der Stein auf einemliegt, der ähnlich wie bei einer Sägemühle seine Bewegung erhält. Hunter'sdieuste bei Konstruktion von Maschinen zur Steinbearbeitung seit den letzten 15 Iah**sind durch die technischen Journale genügend gewürdigt worden.

Unter den verschiedenen Vorrichtungen von Rändelt und Saunders (14Ora>*^Grove, Bath) erschien als eben so neu und eigenthümlich, als kühn in der Anܧ*die patentirte Vorrichtung zum Treiben von parallelliegenden Sägeblättern, welche dMbestimmt sind, die stufenförmig unter einander angebrachten Bänke in denbrüchen durch vertikale Schnitte zu zersägen. Diese Sägeblätter dringen nur d»*^ihr eigenes Gewicht in den Stein ein, erhalten nur von dem einen Ende aus du*Krummzapfen ihre hin- und hergehende Bewegung und können daher unter sidPbeliebigen Winkel gegen den Horizont wirken. Die Vorrichtung soll in dem Stell*bruche der Aussteller sich in erwünschter Wirksamkeit befinden. An dem Modell diü*Vorrichtung war zugleich das Modell des durch Dampf getriebenen Laufkrahnes ?**",Transport der abgesprengten Steine angebracht. Außerdem waren von denGenannten Handsägemaschinen für Steine ausgestellt, bei denen der mit einem ^mehreren Blättern bezogene Rahmen durch sein Gewicht, das zum Theil balanll*werden konnte, auf dem Stein ruhte, während die hin- und hergehende Bewegtdurch eine Kurbel hervorgebracht wurde. ,

Bei der Steinsägemaschine von R. Beart (Godmanchester bei Huntingd****wurde mit mechanischer Kraft ein mit parallelen Sägeblättern bezogener Rahm*über den Stein hin- und herbewegt; bei seiner Bohrmaschine wurde für Kühlhalt****des Meißels dadurch gesorgt, daß der Bohrmeißel am Ende einer Röhre angebraPwär, durch welche ein Wasserstrom zugeführt wurde. Es würde von großem Zmt*esse gewesen sein, neben dieser Bohrvorrichtung die gelungenen Deutschen Bohw°'