§. 162 . Maschinen zur Ziegel-- und Drainrohreiifabrikation. 627
bei der ersten Maschine zn 0000, bei der zweiten zu 15,000 einzölligen Röhren"'Zunehmen. Der Preis der einfachen Maschine ist 2l Lstr., der der doppelten mitAustragtafel (von denen der zweite Kasten znm Thvnreinigen dient) 28 Lstr.,2 Austragtafeln 30 Lstr. 18 Sch.; eine Reinignngsplatte von Schmiedeisen kostet/Sch., die Vorrichtung zum mechanischen Betriebe S Lstr. 5 Sch. Die Maschinenruhen auf Rädern, um den Transport der Röhren nach dem Trockcnschuppen^»kürzen.
. Die ebenfalls mit zwei Thonkästen versehene Maschine von Scragg hatte statt" Zahnstange eine Kettenrolle als Bewegnngsmechanismus.
Die kleiner und leichter ausgeführte Maschine von Williams, welche znr Zeit
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Md Zufalls eine Zahnstange wie die von Whitehead; sie hat einen Kasten von»b 0hEnbikzoll Inhalt und kostet 13 Lstr. 13 Sch., in etwas größerer AusführungH Lstr. 17 Sch.; es sollen mit ihr ein Arbeiter und ein Knabe täglich 3000^ öogg einzöllige Röhren herzustellen im Stande sein.
Bei der Maschine von Dean erhielten die Röhren eine eigenthümliche Form,2 "' das Einsinken zu verhüten und die Verbindung am Stoßpunkte zu erleichtern;nrbeiter und ein Knabe fertigen mit dieser Maschine täglich 4000 Stück.
Die Maschine von Brodie hatte zwei nebeneinander liegende Thonkästen, in"chen sich die Kolben abwechselnd vor- und rückwärts bewegten, dnrch Knrbelstangeneiner Krummzapfenwelle aus getrieben. Bei Bewegung dnrch mechanische Kraftdie Maschine täglich in 10 Arbeitsstunden 12,000 bis 18,000 zweizöllige Rohren"°r», bei Bewegung durch die Hand degegcn nur 5 bis 8000.
^ Noch jst hjcr z„ erwähnen, daß an der oben beschriebenen Maschine von Ran-und Saunders, wenn sie zur Herstellung von Drainröhren verwendet werdenauch statt des abschneidenden Drahtes ein Messer eingesetzt werden kann, welches° Enden in Form einer gefalteten Fläche abschneidet, um das Aneinandersetzen znLichtern, und daß diese Maschine stündlich 1800 zweizöllige Röhren liefert.
^ Die Claytausche Maschine ist ebenfalls recht gut und tüchtig ausgeführt, aber^Nizirter in der Einrichtung als die vorher beschriebenen. Der Thonbehälter istein ^ "" vertikal stehender Cylinder von 18 Zoll Durchmesser, in welchen ein dnrch^^Knrbel initVorgelege und Zahnstange bewegter Kolben vertikal eingetrieben wird;lt.Erstellung von Röhren befindet sich die Preßplatte gewöhnlich nuten am Cy-^ bei anderen zn pressenden Ziegelformen wird unter den Cylinder noch ein
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eingesetzt, der die Preßplatte an der Seite hat und an welchen eine Abführ-
st,». schoben wird; zwischen dem Cylinder und dem unten eingesetzten Kasten be-" sich eine durchlöcherte Platte znm Zurückhalten der Steine. Wenn ein Cylinderr-^^deßt und der Kolben zurückgezogen ist, kann ein zweiter in der Zwischenzeit ge-'""er den Kolben gebracht werden; beide Cylinder sind mit Armen verbundenstx dieselben um Gcstellsäuleu drehbar angebracht. Die Maschine kostet 30 Lstr.;
^/""d von 2 Arbeitern und einem Knaben bedient; ein Arbeiter füllt die Thon-'»der, indem er den Thon in dieselben hineinwirft, der zweite Arbeiter dreht dieKnabe schneidet die Röhren ab und legt sie auf das Tragbrett; die täg-^ Leistung ist von 10,000 bis 15,000 Röhren.
. Die Maschine von Cottam und Hallen endlich war ähnlich wie die vorher-"chriebeue, aber kleiner und so eingerichtet, daß die Röhren horizontal austraten und
sieLlbführtafel gelangten; die Wechselcytind." drehbar angebracht wa ->r>.
kn, als die Claytonsche.
er mußten eingehoben werden, dah»ndl^ angebracht waren; die Maschine ist daher weit weniger bequem zu
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