Band 
Erster Theil.
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630
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gZO VI« Klasse. Fabrikmaschmc».

noch nicht eingeübter Hand mit der gewöhnlichen Arbeitsgeschwindigkeit ausgefnh^wurden, ergaben einen Fehler von des ganzen Flächenraumes, eine Geuauig^die durch die gewöhnlichen Flächenberechnungsmethoden kaum erreicht, jedenfalls abcknicht übertroffcn wird. Außer der Verwendung zu Berechnungen auf Vermessung'büreaus, wo sie mindestens zu einer Kontrolle vortheilhaft verwendet werden könueU'finden daher Planimeter der vorliegenden Art auch eine Verwendung bei Ermitteltder Querprofile und Bvdenflächen, bei Etseubahnanlagen, sowie bei Ableitungmittleren Resultate aus den Aufzeichnungen selbstregistrirender physikalischer undderer Instrumente. Es war von großem Interesse, auf der Ausstellung das in neuereZeit anscheinend wiederholt erfundene Prinzip an dem bereits im Jahre 1825 vo»Gonella konstruirten Instrumente ausgeführt zu sehen; dieses war weit größer »"massenhafter ausgeführt, als die neueren; die der Scheibe zu gebende drehende W'wcgung wurde bei ihm mit einer feinen Zahnstange hervorgebracht, während mauder neueren Zeit einen um eine Rolle gelegten und angespannten Faden anwendet;Um die Konturen der Zeichnung mit voller Genauigkeit umfahren zu können, istGonella und Wetli ein mit einer Loupe versehener Stift angewendet; das Jnstruiue»von Ausfeld hat dagegen eine Loupe über einem Ringe mit kleiner kreisförmig*Oeffnnng, welche man so führt, daß die Kontur diese Oeffnung stets in zwei glli^Hälften theilt. Das Ausfeldsche Instrument war mit 11 Lstr. 5 Sch. notirt.

Das von Sang ausgeführte und von ihm Manometer genannte Jnstrunw"unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, daß statt der Scheibe ein Ko>»'znr Bewegungsübertragung auf die Friktionswelle angewendet, und das ganze I"'strnment mittelst angebrachter Fußrollen über die Zeichnung wegbewegt wird;Zählapparat ist weniger ausgebildet, als bei den anderen Planimeter» und das ga"gInstrument daher weit unvollkommener.

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Dynaiiiometrische Apparate.

Die von P. Clair (93 Rue du Cherche-Midi, Paris ) eingesendeten, größte"'theils nach Morin's Angabe ausgeführten standen in erster Linie; sie zeichnenebensowohl durch elegante und solide Ausführung als einfache Disposition aus, u»sind größtentheils bereits durch Armengaud's Publication industrielle verösfentllwworden. Der Dynamograph für rotirende Wellen war mit einer VorrichtungAufzeichnen der Drnckknrve und mit einem Totaliseur von Lapvinte versehen, ^entweder einzeln, oder auch beide zusammen in Thätigkeit kommen konnten. Der letz'tere benutzt das bei den vorher beschriebenen Planimetern beschriebene Prinzip,Größe der mechanischen Arbeit dadurch zu registriern, daß man eine Scheibe prop«^tional dem einen Faktor, etwa dem zurückgelegten Wege, drehen läßt, und die Ent-fernung der Reibungswelle vom Mittelpunkte dieser Scheibe proportional dem ander"Faktor der mechanischen Arbeit, dem Drucke oder Zuge, verändert; die Umdrehung"der Rolle sind dann proportional der mechanischen Arbeit und werden auf einen Zätchapparat übertragen. Nächstdem war der Dampfindikator vorhanden, welcherSpannungökurve auf einen sich stetig fortbewegenden Papierstreifen aufzeichnet u»daher für eine größere Anzahl nach einander folgender Spiele benutzt werden kann,auch bei ihm ist ein gleich eingerichteter Totaliseur angebracht. Auch die dynaU^'metrische Kurbel war ausgestellt, bei welcher die von der Hand auf eine Welle übe^tragene Kraft ebenfalls durch eine Kurve registrirt wird.