§. 245. Instrumente zum Zeichnen und Kvpiren. 843
Elliptographen von Pillischer, von Troughton und Simms, letzter nachAiry's Angabe konstruirt, »isometrical elligtograxti-. genannt, mittelst dessen Ellipsenin isometrischer Perspektive mit größter Leichtigkeit und Genauigkeit gezeichnet wer-den können. Ersterer erzeugt aus einer zweifachen Kreisbewegung die Bewegung derZiehfeder in der Ellipse. Hird, Dawson und Hardy (Bradford), Wilson'sElliptographen.
Radiatoren, um Linien aus einem gegebenen Mittelpunkte zu ziehen, habenWilliams und Gardner und Coinp., Haggard einen doppelten Protraktorgeliefert, eine aus Elfenbein gefertigte quadratische Platte von 3 Zoll im Geviert,auf welcher Linien unter verschiedenen Neigungswinkeln gezogen sind. Miller'sRadiator.
Penrose's und Beuett's (London ) Helikograph dient zum Ziehen logarith-mischer Spiralen. Eine Metallplatte läßt sich an einem glatten Metallstabe, welcherdurch zwei ausgebohrte Löcher der ersteren hindurchgeht, leicht verschieben. An demeinen Ende des Stabes ist ein Querarm unter einem rechten Winkel befestigt, wel-cher mit einem kurzen Winkelrechten Fortsätze in einer der Metallstange parallelenRichtung versehen ist. Am Ende dieses kurzen Fortsatzes ist eine Spitze befestigt,um welche sich das ganze Instrument, wie um einen, Mittelpunkt, drehen läßt. DieMetallplatte hat einen kreisförmigen Ausschnitt in ihrer Mitte und trägt einen Ring,in welchem die Achse einer kleinen vertikalen geränderten Scheibe läuft, die in derRichtung irgend eines Durchmessers jenes Ringes befestigt ist. Ring und Scheibelassen sich unter irgend einem Winkel gegen die Metallplatte stellen. Die Peripherieder beweglichen Scheibe berührt das Papier, über welchem das Instrument aufge-stellt ist. Mittelst einer Stellschraube im Fortsätze, durch welchen die Metallstangehindurchgeht und befestigt werden kann, und eines Schlittens mit zwei Rollen amentgegengesetzten Ende der Stange, kann das Instrument ajustirt werden. Voneinem Punkte der Metallplatte geht ein Arm aus, in horizontaler Richtung drehbar,an welchem ein Bleistift oder eine Reißfeder befestigt werden kann. Der Schwer-punkt der Metallplattc ist so gelagert, daß das ganze Gewicht von der Scheibegetragen werden muß. Die Peripherie derselben ist ranh gemacht, so daß sie aufdem Papier nicht gleiten kann, während umgekehrt die Mctallplatte sich an demMetallstabe leicht und sanft verschieben läßt.
Die Spiralbewegnng resultirt von der schrägen Lage der Achse der Scheibe inBeziehung zu der polirten Stange, wenn sich das Instrument um die oben erwähnteSpitze als Centrum bewegt. Das Verhältniß der Spiralgänge zu einander hängtvon dem Winkel ab, den die Scheibenachse mit der Metallplatte bildet. Die Thei-lung auf der Oberseite des Instrumentes ist an der einen Seite in Graden gefertigt,auf der andern Seite sind Winkel angedeutet, welche die Längen des langem unddes kürzern Radius in einer ganzen Umdrehung bedingen, z. B. 2:1, 3:1 rc. DerPunkt, um welchen sich das ganze Instrument bewegt, befindet sich in gleichem Ab-stände von der polirten Metallstange als derjenige, in welchem die Peripherie derScheibe das Papier berührt. Unter diesen Umständen wird der Weg, welchen dieScheibe auf dem Papiere beschreibt, eine logarithmische Spirallinie sein. Ist nundie Feder möglichst nahe der Scheibe befestigt, so wird sie eine Spirale beschreiben,die nur sehr wenig von der logarithmischen abweicht. Außer diesem Instrumentewar noch ein zweites ausgestellt, ein Schraubenhelikograph, welcher mittelst ge-schwärzten Papiers Abdrücke macht. (Siehe LIeek-mie's Mszsrine kebrurr 1851I'sg. gl. Polytechnisches Centralblatt 1851 Seite 5V6.)
Payne (London ), Hodometer, Pedometer; Adcock (Dalstone) ein Modell einerMaschine, um Wege zu messen und zu mappiren. Ein kleiner Wagen, mit dessenRahwelle ein System von Rädern in Verbindung gesetzt ist, durch welche auf einem