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K. 247. Orgeln.
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1. Oroat-OrKN» to »rvrll
2. 8rveII tn krönt-Organ
3. Odoir to Krrat-Organ
4. 8rroii to Olioir-Organ6. 8vvcII to ?eelals
Positiv zum Hauptwerk.Schwelle! zum Positiv.Schwester zum Pedale.Hauptwerk zum Pedale.Positiv zum Pedale.
6. Oreat to keNals
7. Olwir to kcetals
Willis erhielt für diese Orgel, au welcher mehrere neue Vorrichtuugen, vondenen wir später sprechen werde», angebracht waren, die große Verdienstmedaille.Der Preis ist gegen 24000 Rthlr.
Aus dem Zusammenstellen dieser Masse von Stimmen sieht mau übrigens, daßsich die Engländer in Hinsicht auf die Disposition der Orgelrcgister gegenwärtig indemselben Zustande befinden, wie die Deutschen , bevor Vogler auftrat und einSystem des Orgelbaues aufstellte, gemäß welchem zuerst die einzelnen Stimmen nachanf Vernnnstgrüude basirten akustischen Verhältnissen zusammengestellt wurden, undTonfülle und Qualität auf eine rationelle Weise abgegrenzt waren. Jeder Orgel-baner hat nämlich auch hier seine eigene Weise, wie er seine Stimmen zusammen-stellt, sich der Gründe, die ihn dabei leiten nicht oder nur halb bewußt, und, wieunsere alten Orgelbauer, auf Erfahrung und Belehrung, aus früheren Mißgriffenentstanden, sich am meisten verlassend. Einzelne Stimmen sind indessen wirklich vonEnglischer Erfindung, und manche, wie z. B. die Tuba mirabili», welche der ersteOrgelbauer Englands, William Hill, erfand, von außerordentlicher Wirkung.
In der technischen Ausführung der einzelne» Stimmen, in der Anwendung einesreinen rationellen Mechanismus, richtiger Vcrtheilnng des Windes und rationellerWindgcbnng waren die Engländer den Deutschen Orgelbauern stets um ei» halbesJahrhundert voraus. Man findet Pfeifen anf ihrer Pedalwindlade von der reinsten,vollsten Ansprache und von Dimensionen, die man selbst in den ersten Werken überOrgelbanknnst gegenwärtig für unausführbar hält.
Die Vnlm miralülis des Hill begründete eine ganz neue Epoche in der Engli schen Orgelbanknnst. lln, seine Tuba ansprechen zu machen, war eine Umgestaltungin der Windstärke, die man bisher bei Orgeln benutzte, nöthig, und Hill beganndamit, daß er zwei verschiedene Windprcssnngen anwendete, wie Mälzl in seinemOrchestrion; die eine die gewöhnliche, die andere eine höhere. Dieser bernhmteste'nndwirklich ansgezeichnete Orgelbauer Englands giebt seinen gewöhnlichen Stimmen innicht großen Orgeln drei Englische Zoll Wind. Die Tuba mir.abilm mit ihrer gro-ßen starken Zunge stellte er aber anf eine Windlade, die 11 Zoll Windpressnug er-hielt, und daraus läßt sich die mächtige Wirkung dieses Registers wohl erklären.Willis in seiner oben beschriebenen großen Orgel giebt dem Hauptwerke 3b Zoll,der Schwellervrgel im hohen Druck üb Zoll, als gewöhnlichen Druck Zoll, der Pedal-orgel 3 b Zoll. Neben dieser Anwendung verschiedener Windprcssnngen bei einen: unddemselben Werke war vor Allem anf eine bessere Konstruktion der Bälge und anf Aus-gleichung der Wellenbewegung des gepreßten Windes durch Spiel und Ruhe zudenken.
Der Englische Orgelbauer I. C. Biühop brachte seine seit mehr denn 30 Jah-re» erdachten Windregulatoren zuerst 1828 an der Orgel in der St. Pauls-Kathe-drale mit dem vollständigsten Erfolge an. Es sind diese Windregnlatoren zum TheilKlappen mit einer balgartigen Falte gleich den gewöhnlichen Spanbälgen, die andem aufsteigenden Windkanale zmn Theil unter den, Windkasten selbst angebrachtwerden, Sie sind von starken Drahtfedern, nach Art der Ventilfedern, gerade sostark gedrückt, daß sie sich bei Wirkung der Bälge heben. In guter Form undGröße sind sie äußerst empfindlich und während des Spiels in beständiger Bewegung,
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