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XIV. Klasse. Lcilieilwaare».
Die buntbedrucklen leinenen wcissgrundigcn Irischen Baltist-Kleiderzeuge in sehr bübschcn Mustern vvn Sudler, Fcnton und Evmp.und I. Henning finden sich in anderen Ländern nicht wieder vor, und»lögen einen guten, soliden, zugleich aber auch werthvollen Handels-Ar-tikel für Irland abgeben, von dein zu wünschen wäre, daß er auch inDeutschland , gleichwie die gesummte Battist-Fabrikation, mehr Eingangfände, da die Leinentüchcr-Fabrikation von Bielefeld, Greiffenberg , Frey-burg, Hohenclbe so große Feinheit nur auönabmsweise erreicht, und darumauch aus die Appretur-Vorrichtungen in gleicher Vollkommenheit, wie Ir-land , noch nicht eingerichtet ist.
Achnlich ist eS mit den gestickten leinenen Battist-Kleidern undMan-tillcn, welche in eleganten und wertbvollen Dessins von I. Holden undEomp. in Belfast , I. R. und W. BrvwnS in Bangor, Eoumy Down,Dufferine, Schule des Lord Belfast, und (5. Pclling in Belfast ,ausgestellt sind, und welche wir in anderen Ländern nicht finden, dieallerdings dort vielleicht auch seltner gesucht und bezahlt werden.
Die Irischen Battist-Tücher sind besonders billig, bis zum Preisevon 16 Schilling pr. Dutzend; dann gewinnen die Französischen im All-gemeinen die Oberhand, obgleich die Irischen Fabrikanteil bei dem ErportPreis halten müssen. Dasselbe gilt von Battisten entsprechender Feinheit.
Wenn wir die feinsten Gattungen Hcmdcnleincn suchen, so finden wir dieselben in Belgien und Irland ausgestellt, und zwar enthältdie Sammlung von Richardson, Söhne und Owden in Belfast untereiner kompletten Auswahl säst sämmtlicher zu den Klassen 1, 2 und 3 ge-börigen Leinen, ein Stück Hcmdenlcinen, welches bei 36 Zoll Breite, 7600Faden in der Kette (Würste) zählt. Gau ; ausgezeichnet in Feinheit, Ega-lität, Schönheit der Bleiche und Appretur, ist dasselbe aus Handgarn vonFranzösischem Flachs, Nro. 320 Lea zur Kette, mit der Hand gewebt,und kostete von diesem Gespinnstc das Bündel von 60,000 Aares 1 Lstr.
Demnächst findet sich unter Belgien von P. Parmentier inIscghciii ein Stück Leinwand mit 8000 Faden in der Kette, welches,wie die übrigen beigesügtcn Stücke (6000 und 7000 Faden), großeEgalität, Güte und Gedrungenheit zeigen. Sie sind jedoch leider alle dreinicht gebleicht. Der Fabrikant crbielt die Preismedaillc.
I. E. van Ackere in Wcvclgbem (Belgien ) bat ein Stück weißesHcmdenleincn ausgestellt, welches, aus die Breite von 36 Zoll berechnet,7200 Faden zählt, von sebr egalem, kräftigem, rundem Faden und tadel-loser Bleiche. Es ist übrigens nicht so stark appretirt, und für manchenKäufer äußerlich nicht so ansebnlich, als die entsprechenden Leinen Irlands ,deren wir vvn dieser Feinheit, sowie von den stufenweise stärker werdendenGattungen mehrere ausgezeichnete Assortimente, blendendweiß, aus die ent-sprechendste Weise appretirt und dccorirt, meist 4000 — 6000 Faden inder Kette enthaltend, vorfinden.