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K. 33. Battiste und feine LnruS-Leinen.
Zu deir Irischen Ausstellern zurückkehrend, erwähnen nur noch, außerRichards»» Söhne und Qwdcn, der Firma Sadler, Fcnton undComp. in Belfast , welche die Waare in härterer und milderer Appreturdargestellt haben. Ferner die Aussteller: Crawford und Lindsays,3 Lawrence Lanc, Cbcapsidc in London , Richard so n und Comp. inLisburn , Th. M'Murray und C vmp. in Dromorc, Countp Down,Bennott und Adams in Colerainc und I. Willis, 13 und 1.3Bread St., London , deren Leinen besondere Aufmerksamkeit verdienen,wegen Feinheit, vorzüglicher Bleiche und Appretur. Letzterer ist anschei-nend nicht selbst Fabrikant, bat jedoch ein seltenes Stück dargeboten, näm-lich ein recht seines, 126 Zoll breites Stück Bettlcinen lSbecling), wel-ches für diese ungewöhnliche Breite ausgezeichnet dicht und egal, dabeischön weiß und gut appretirt ist.
R. (Derson in Randalstown, I. und R. Pinkerton in Ballimvnev, Jane Adams in Strabane, S. Sadler i» London und Hivcsund Atkin son in Leeds , zeigen eben so schöne, tadellose und der Beach-tung Werthe Assortünente seiner Leinen, wenn dieselben auch so hochfein inQualität nicht sind, als die früher erwähnten.
Einige dieser Aussteller fertigen auch eine sogenannte Medium-Qua-lität an, anS Sekunda- und Tertia-, anstatt Prima-Garnen. Zinn Theilnimmt man gleichzeitig das Garn auch etwas seiner, wodurch die Leinennicht so dick, jedoch preiöwürdigcr erscheinen. Das Garn über 200 — 230ist Handgespinnst aus Cvurtra»-Flachs in Irland gesponnen, das stär-kere Maschinengespinnst aus Belgischem und seinem Irischen Flachse.
Zu feiner Waare wendet man beim Weben messingene Rietstäbcan, und schlichtet das Garn nur mit Wasser, Mehl und etwas Wachs,um das Schußgarn leichter passiern zu machen. Die stärkeren Garnsortenaus dunklen Flachsen werden etwa 4 Stunden mit Alkalien gekocht, —selbst Bäder von Schwefelsäure und Chlor angewendet, — und dann2 bis 3 Tage auf Gras gebleicht, ehe sie der Weber bekommt; währendbei den noch stärkeren Sorten, wie sie der Klasse 2. und 3. angehören,eine entschiedene Verbleiche des Garnes (Ouilii,^) zu etwa ^ Weiße vor-dem Weben stattfindet.
Die Appretur der Leinenklasse 1. und 2. wird in Irland sämmtlichmit der Lentlüin; will gegeben, und trägt die vollkommene chemischeBleiche, nächst dieser Appretur, unstreitig viel zu dein das Auge bestechenden Aussehen bei, wie sie allerdings auch geeignet ist, gehaltloser Waareein schönes Acußcre zu geben.
Die Anlage dieser Maschine ist jedoch in Beziehung auf das. wassie fördert kostbarer, als die in Deutschland meist übliche Mangel-Appre-tur, und bedarf ganz besonders erfahrener Behandlung, weshalb wir siebis jetzt anderweit nur erst in Antwerpen , dann in Schlesien in Frcyburglind Crdinaniiödors, jedoch hier nur selten aus so feine Waare, und inBielefeld nur ausnahmsweise, fast nie, angewendet finden. Die dekorative