Band 
Zweiter Theil.
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Sattler«, Riemer« und Täschner -Arbeiten. §. 63.

lich dem Pferde daö Gesicht wieder zu geben, indem durch dieses Nach-lassen das schwarze Zeug sich schnell wieder aufrollt und an seinenursprünglichen Platz über den Augen des Pferdes zurückkehrt.

S. und R. Blackwell in London brachten, neben einem Sattel,Zaum, Halfter und einer Stalldecke, ein einspänniges Pferdegeschirr zurAusstellung, das in allen Theilen aus lackirtem Leder angefertigt und sehrreich mit Gold beschlagen ist. Dieses Geschirr ist sehr schön und mit vie-lem und gutem Geschmack gearbeitet.

E. Ducie in Tortworth-Park stellt ein schwarzes Fuhrgeschirr, mitSattel, Zaum, Kummt u. s. w. versehen, aus. Der Beschlag andiesem Kummt ist gelb und und bei ihm doppelte Rollschnallen ange-wendet. Die Klimmte haben Löcher auf beiden Seiten, um nach Be-dürfniß die Zugstränge höher oder niederer stellen zu können.

Bei der Gelegenheit, daß wir der Stellung der Zugstränge erwäh-ne», wollen wir anführen, daß in England hie Zugsträngc im Allgemei-nen höher angebracht werden, als namentlich in Deutschland , und nachdarüber eigens eingezogenen Erkundigungen wurde uns mitgetheilt, daßman dieser Bespannungsweise darum den Vorzug giebt, weil sie die Brustdes Pferdes weniger belästigt als die niedere, und daß man aus hoheBespannung namentlich dann sieht, wenn die Pferde viel und anhaltendzu laufen haben, um ihr Athemholen möglichst zu erleichtern. Wäreein solches wirklich der Fall, was wir jedoch nicht zu beurtheilenvermögen, dann würden sich die unten offenen Kummte der HerrenMakie und Comp., deren wir nachstehend erwähnen, ganz besondersgut empfehlen.

Makie u. Comp. in Maidenhead bringen ein einspänniges Pferde-geschirr und ein Kummt zur Ausstellung. Das Kummt sowohl, wieauch das am Geschirr, sind beide unten offen und lediglich durch einschwaches Stängelchen mit einander verbunden. Diese Klimmte liegennun der Brust gar nicht an, und soll dadurch bezweckt werden, daß dasAthemholen den Pferden möglichst erleichtert werde.

M. Rower in Birmingham bringt zur Ausstellung ein einspännigesGeschirr, Selette sammt Kummt. An diesem Geschirrthcile ist eine Vor-richtung angebracht, um bei eintretendem Regen oder Schnecwettcr vomBocke aus eine wasserdichte Decke über das Pferd ziehen und von ihmwieder entfernen zu können, wenn während der Fahrt das Wetter sichumgeändert hat. Ein solches geschieht durch doppelte Strupfen, welche,durch die Decke gezogen, dem Kutschirenden Gelegenheit geben, dieselbe vomBocke aus über den Rücken des Pferdes ziehen und hinter das Kummtzurückbringen zu können.

F. Müsse lwhite in Devizes stellt zwei Kummte für ein Chaisen-geschirr aus, welche elastische Fütterung von Kautschuck und mit Charni-ren versehene Zugösen besitzen.

T. Cor in Buff-Coatlane (Norwich ), dessen für ein kleines, in