§. 71. Zollverein.
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8oucl,e sMauban und Bincent) hierin ausgestellt hatte, erreichte dasFabrikat von Kleber nicht. Anderseits zeichnete sich dagegen diese Fa-brik in Cigarcttenpapicr auch sowie sie auch Tapeten ausgestellt hatte voneiner entsprechenden grauen Grundfarbe, die unmittelbar hinter der Ma-schine einfarbig bedruckt worden waren und recht gut aussahen.
Zuber Sohn und Comp. in Rirhcim hatten schöne Kartentarotsausgestellt, welche im Wege des Rouleau-Drucks hergestellt waren, wo-von diese Fabrikanten überhaupt vielfache Anwendung machen und jeden-falls eine weit größere Ockonomie erzielen als beim gewöhnlichen Formen-druck der einzelnen Bogen.
E. Houreau aus Paris hatte imitine weiße und mattgefärbte,durchscheinende Pstanzenpapierc von schöner Qualität ausgestellt. Bon(soupier und Mellier aus Paris rührten Papierproben aus verschie-denen vegetabilischen Substanzen her, sie zum Theil das Lumpenpapier zuerreichen schienen, jedoch kein besonderes Interesse gewähren konnten, dakeine Auskunft über die Preise und die Natur der verwendeten Surro-gate vorlag.
Die ausgestellten Pappen und Glanzpappcn waren untadelhast,ohne jedoch für etwas ausgezeichnetes gelten zu können. Sie werden ander Bütte gefertigt und den Angaben zu Folge bis zu 2,15 Metres Qua-drat geliefert, was indeß Deutsche Fabriken ebenfalls thun.
Schließlich erwähnen wir noch der Cigarcitcn- und sonstigen Pa-piere, sowie der Pappdeckel, welche I. B. Flcchep aus Algier ausden Blättern des Zwergpalmbaums (tll,amoer<>f>8 luunili« s. Th. l.S. 386) angefertigt und ausgestellt hatte. Der genannte Fabrikantgiebt sich schon seit Jahren Blühe, die Verwendung dieses Surrogatsdurchzusetzen. Für feinere Papiere dürfte dies trotz aller Anstrengungwohl nie gelingen; für mittlere und ordinaire Sorten erschien es uns, beiziemlicher Festigkeit, ungefähr gleich geeignet wie die Banane; auch könnteder Preis dieses Surrogats wohl nicht sehr hoch kommen.
') Ueber die Papiere auf der Pariser Ausstellung von 1849 stehe den Berichtau das Reichs-Handelsministerium von Wilh. Oechelhänser. Frankfurt a. M. 1849.
Der Berichterstatter hat seine Ansichten über die Entstchungsweise dieseseigenthümlichen Fehlers in dem vorerwähnten Bericht über die Pariser Ausstellungvon 1849 (S. 119) niedergelegt.
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Vereinsländische Papiere, Pappen und Preßspähne.
Die Pckpirrfabrikation gelangte im täten Jahrhundert aus Frank-reich nach Deutschland. Die erste Papiermaschine ward 1819 in Berlin angelegt, also 4 Jahre später als in Frankreich und 16 Jahre später alsin England. Aehnlich wie in Frankreich dauerte es eine geraume Zeit,