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tz. 71. Zollverein.
sten Sorten Packpapier, Makulatur u. s. w, und aus der andern Seileein Theil der feinsten Zeichnen- und Schreibpapiere (letztere insbesonderefür Behörden, Werth- und Stcmpelpapiere u, s. w), ferner Nadelpapiereund einzeln gefärbte Sorten anheim.
In den letzten Jahren hat sich auch die Strohpapierfabrikation, na-mentlich im nordwestlichen Theile deS Zollvereins, sehr ausgedehnt, woinsbesondere die früher aus wollnen Lumpen angefertigten Makulatur- undPackpapiere, sowie die ordinaircn Pappen fast vollständig durch Strohpa-piere und -Pappen verdrängt worden sind. Der Hauptsitz dieser Fabri-kation ist der Regierungsbezirk Arnsbcrg, wo gegenwärtig etwa 18 bis20 kleine Maschinen ununterbrochen auf Strohpapicr arbeiten. Auch dieStrohdeckel werden dort auf besonders konstruirlen Maschinen angefertigt.
Die Lumpenauösuhr ist im Zollverein mit 3 Rthlr. pr. Centner be-steuert, wäbrend sie in England, Frankreich, Belgien und vielen andernLändern ganz verboten ist. Die stattfindende Ausfuhr ist äußerst gering;sie betrug:
1849 2,028 Centner.
1850 1,604
Die Einfuhr ist ebenfalls nicht sehr bedeutend, nämlich:
1849 7,123 Centner.
1850 8,356
Die Einfuhr fremder Papiere ist in den ordinaircn Sorten mit> Rthlr., in den feineren mit 5 Rthlr. pr. Centner besteuert. Es wurdenim Ganzen ein- und ausgeführt:
Einfuhr.
Ausfuhr.
1834
12,075 Ctr.
14,668 Ctr
1840
10,003
-
11,418 -
1841
8,103
-
11,361 -
1842
7,900
-
12,120 -
1843
7,480
-
12,829 -
1844
4,931
-
11,737 -
1845
4,701
-
12,893 -
1846
4,822
11,087 -
1847
4,614
-
11,044 -
1848
2,733
-
11,356 -
1849
2,422
-
21,550 -
1850
1,855
-
31,293 -
Die Einfuhr besieht hauptsächlich aus ganz seinen FranzösischenPost - und Zeichnen-, sowie Pflanzen-, Chinesischen und ähnlichen Pa-pieren; ferner kommen einzelne Sorten Post-, Schreib- und Zeichnen-papiere aus England und Belgien .
Die Ausfuhr ist außerordentlich gestiegen, insbesondere seit 1848,wo der abnehmende Konsum im Inneren dahin drängte, Absatz im Aus-lande zu suchen. ^ der Ausfuhr kommen aus Preußen und namentlich aus