Band 
Zweiter Theil.
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380 XVII. Kla^e. Papier, Buchdruck und Buckbinberarbciten.

und angeblich waschbaren Porzellanpapiere von I. und R. Newbery(2 Oemlocle 8treet, Oaee^ 8teeet); die mit schbn verziertem Rückendruckversehenen und tüchtig ausgeführten Spielkarten von Robert Whitaker(13 lüttle Ileitain); die Weißen und farbigen geschätzten Malerkartonsvon I. L. und I. Turnbull <II»>A>ve>i Dlonnt, 8llore«IitcI>): die hieram passendsten cinzuschiebendcn Proben der transparenten Zeichnenleinwand,welche sich gegenwärtig schon einen bedeutenden Kreis der Verwendungin mechanischen Werkstätten und zum Gebrauche der Ingenieurs ver-schafft hat, von Jercmiah Smith <42 Ikatlchone I'Iaco) und vonThomas Davis Bretnall, von Letzterem in Rollen bis 100 Uardslang und 40 Zoll breit; endlich die zwischen Papier und Leder zu stellendeund mit beiden bei Buchbinderarbeiten glücklich konkurrircnde Buchbinder-leinwand, welche in einer großen Mannigfaltigkeit von Farben und auf-gepreßten Mustern von W. Atkinson (Oiimln, VinElumv) und

von Cussons und Eomp. (51 IIimIüII lion-Z ausgestellt war.

Frankreich bietet nicht nur eine weit größere Mannigfaltigkeit,sondern auch anscheinend eine weiter gehende Theilung der Arbeit nachAusführung und Bestimmung der ausgestellten Gegenstände dar. Lurus-papiere der verschiedensten Art, theils einfarbig, theils buntfarbig, mitoder ohne Verzierung durch Buntdruck und Malerei, thcilweis erhabengeprägt und durchschlagen hatten ausgestellt: I. F. Angrand, Aug.Marion, GueSnu, Mad. T. Meyer, Arrault, H. Berton,B. Devrange, sämmtlich in Paris ; als besonders ausgezeichnet sindhierbei zu bezeichnen die ausgesübrtcn Gold-, Silber- und anderen ver-zierten Papiere von der um die Ausbildung dieser Fabrikationsbranchebesonders verdienten Firma I. F. Angrand, die Briefpapiere, Kartenund Spihenpapierc von Marion, die Marmorpapiere von unüber-troffenem Glanz und Zeichnung, sowie die Gelatinepapicre für transpa-rente Zeichnungen und zum Gebrauche für Graveurs von Gucsnu,die schönen Gold-, Silber- und Marmorpapiere, und Spitzenpapiere dergrößten Fcinbcit und bedeutenden räumlichen Dimensionen, sowie die großeAuswahl verzierter Enveloppen sürKonduoreigeschäste von Mad. Meyer;Arrault und Devrange ballen Spitzenpapiere und gepreßte und ge-malte Papiere zu verschiedenartigen Bebängen und Lampenschirmen tauglichgemacht; Gold- und Silberpapiere waren außerdem noch vorhanden vonVandendorpel Söhne, in Paris , namentlich zu Rabmen und Ein-fassungen und von Dufour in Paris in einer geschmackvoll geordnetenZusammenstellung der verschiedenen gepreßten Muster nebst den verschie-denen bei Vergoldungen angewendeten Werkzeugen. Das Porzellan-papier von Louis Bondon fand große und wohlverdiente Anerkennung.E. Breaute hatteverzierkeKartonssürMalereingesendet; vonBauerkcl-leru. Comp. (Berger, Walter Nachfolger) in Paris waren außer den geo-graphischen Reliefkarten, Lampenschirme und Lampenbehänge aus Papier,nach Art der Litbopbanien ausgeführt, geschmackvoll hergestellt worden