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tz. 83. Französische Schriftarmen, Notentypcn ic.
graphische auf den Pressen kolorirtc Karten, und die bekannte gcognostischcUebcrsichtskarte von Frankreich dargelegt waren. Einschließlich derBuchbinder-Ateliers sind bei der StaatSdruckerci etwa 1000 Arbeiterbeschäftigt.
Paul Du pout, welcher sänkwtlichc für die Französische Regierungerforderlichen Register, Schemata und die von ihr ausgehenden Veröffent-lichungen druckt, hatte die Ausdebnung dieses Theiles seines Geschäfts-kreises durch 180 Volumina bei ibm gedruckter Werke lind Journale und20 Register dargelegt; in dem für die Pariser Ausstellung 1849 ange-fertigten Werke Oimligue ,l,- l'Iiiipi-imci-ie hat derselbe den Stand-
punkt der Buchdruckerkunst in der Mitte dcS 19. Jahrhunderts stritt.Mit Dupont's Buchdruckcrei ist eine lithographische Anstalt zu dem Zweckeverbunden, um das typographische und das lithographische Verfahren fürviele Verwaltungsarbeiten, Schemata rc. so zu vereinigen, wie es dieSchönheit und möglichst große Kostencrsparniß am zweckmäßigsten erkennenläßt ; beim lithographischen Drucke werden zum Theil mechanisch betriebenePressen benutzt, deren Einrichtung durch Zeichnung erläutert war. DasVerfahren der Litho-Typographie war unter anderen durch Bd. Xlll.des lleeueil , 1,-8 IIi8toiie»8 siez tsimle.-i et >1«' la Trance zur Anschauunggebracht; es bcstcbt im Ucbcrtragen der gedruckten Bogen aus den Steinund im Herstellen der Abdrücke von diesem Steine, wodurch die voll-kommene Identität der Kopie mit dem Originale gesichert ist. Theilswird dasselbe dazu benutzt, selten und theuer gewordene Erzeugnisse derDruckpresse mit geringen Kosten zu erneuern, so daß die so erhaltenenKopien nur -4- bis ^ deck ursprünglichen Preises kosten, theils zu wohl-feiler Vervielfältigung einzelner Bogen für inkomplct gewordene Werke,zu welchem Zwecke sich das Verfahren auch im gewöhnlichen Geschäfts-verkehr empfiehlt. Durch eine Anzahl Proben von Cliches-Pierrcs zeigteDupont sein Verfahren, Stein so zu ätzen, daß er auf der Buchdrucker-presse wie Holzschnitt gedruckt werden kann. Endlich hatte derselbe nochProben des lithographischen Steines von Ehätcaurour ausgestellt, fürdessen Gewinnung und Benutzung Dupont bei Französischen Ausstel-lungen und von der 8llciete ck'biiicouraAeiiient bereits sechs Preise er-halten hat.
Nächstdem sind als besonders crwähncnswcrth zu bezeichnen: diebekannte Suite Griechischer Klassiker von Firmin Didot , die ausge-zeichnetcnHolzschnitte von Earb onneau zum Theil aus der Ili.-üuir,-, < 1,-8?,-i»tr>-8 sie to»te8 Ie>8bXoIr-8, die Bumdrücke-von G. Silbermann undE. Meyer, unter ersteren die schönen Drucke alter Glasmalereien vomSlrasburger Dom und anderen Kirchen, unter letzteren vorzüglich Stick-musterdrucke, von denen eines ä0 Farben zeigte, die durch eben so oftwiederholten Truckprozeß aufgetragen waren, die gut ausgestatteten undzum Theil wohlfeilen Werke von A. Dcsrosnicr, Manie undComp., Gebrüder Plon und I. Claye, von beiden Letzteren nament-