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XX. Klasse. Bcklcidungsgegcnstänbc.
kommenheit der Ausführung, daß derselbe, trotz seiner Komplikation — erbesteht aus mehr als dritthalbtauscnd Stücken — sich länger als 200 Jahrein nahe gleicher Form erhielt und selbst bis auf die neueste Zeit im Prin-zipe ungeändcrt angewendet wurde. Die Entwickelung dieses Fabrika-lionszwcigcS in seinem Vaterland«: ist nicht ohne Interesse. Die Versuchedes Erfinders, seinem Werke in der Hcimath Eingang zu verschaffen, un-terlagen dem damals auch in England zu großem Vorurtheil gegen Anwen-dung von Maschinen. Lee wanderte nach Frankreich aus und arbeiteteunter Sully's Schutz mit trefflichem Erfolge in Roucn, verarmte jcdochin Folge der Religionskriege, worauf nach seinem Tode die Mehrzahl derArbeiter nach England zurückkehrte und in Nottingham die jetzt noch blü-hende Strumpfwaaren-Fabrikation begründete. Um 1668 arbeiteten inEngland schon 650 Stühle, um 1695 hatte London allein 1500 und15 Jahre später besaß die Association der dortigen Strumpfwirker bereits9000 dergleichen. Parlaments-Akten schützten um diese Zeit den wichtiggewordenen Fabrikationözweig, indem sie hohe Strafen auf die Ausfuhrder Strumpfwirkerstühlc setzten, da diese bei dem damals auf dem Konti-nente so wenig entwickelten Maschinenbau aus England bezogen werdenmußten. Um 1750 konnte die hochentwickelte Fabrikation bereits die Ent-ziehung aller Privilegien ohne Nachtheil ertragen. Stellen wir nun dieAngaben W. Felkin's (zu Nottingham ) zusammen, so betrug:der Werth des des Arbcits- der fertigen Zahl derRohmaterials lohns Waaren Stühle
Lstr. Lstr. Lstr.
imJ.1833: 560,000 1,177,000 1,991,000 33,000^) 73,000
- 1844: 705,000 1,350,000 2,565,000 48,482 94,000
Seit 1844 ist die Zahl der Stühle auf mindestens 50,000, dieder Arbeiter auf 100,000 angewachsen, der Werth des Rohmaterials istbedeutend (30 bis 60 Prozent), die Löhne (um 40 Prozent) gesteigert,so daß der Werth der Produktion des letzten Jahres auf 3,600,000 Lstr.zu schätzen ist.
Durch die seit wenigen Jahren begonnene Einführung des Klaus fe-schen Krciswirkstuhls ist eine wesentliche Aenderung dcö Fabrikationsbc-triebes eingetreten. Die Arbeiter, welche bisher in ihren Wohnungen anHandwirkerstühlcn arbeiteten, sind gegenwärtig in den größer» Fabrikstät-tcn vereinigt, in welchen Krciswirkstühlc durch Maschincnkraft bewegt wer-den, wobei ein Mädchen zur Versorgung von sechs Stühlen binrcicht.Die auf diesen dargestellte Waare zeichnet sich überdies durch Gleichmä-ßigkeit und Feinheit aus. Ein einziger Stuhl lieferte pro Minute 96,000Maschen und in 12 Stunden einen Cylinder von 3 Fuß Durchmesser und160 Fuß Länge. Er vermag in einer Woche das Maschcnwerk für 75bis 100 Dutzend Paar Dameustrümpfe zu liefern, welche das Dutzendnur 28 Loth wiegen und zum Preise von noch nicht 22 Sgr. verkauftwerden, während die auf den gewöhnlichen Stühlen gefertigte ähnliche